Die Schmerzspirale durchbrechen

(djd). Immer mehr ältere Menschen leiden an chronischen Schmerzen. Kühle, nasse Witterung verstärkt die Beschwerden häufig noch. Gelenk- und Muskelprobleme resultieren nicht selten aus alten Sportverletzungen oder langjährigen Fehlbelastungen im Berufs- und Alltagsleben. Die Schäden an Gelenken, Muskeln und Nerven und die damit verbundenen Schmerzen können die Lebensqualität massiv einschränken. Schmerzpatienten flüchten sich aus Angst vor einer erneuten Attacke immer häufiger in die Passivität: Die Kondition wird noch schwächer, die Muskeln erschlaffen, soziale Kontakte reißen ab. Doch gerade für Senioren ist es wichtig, trotzdem aktiv zu bleiben.

Alternative Hilfe

Schmerzmittel können vorübergehend für Linderung sorgen, bergen aber eine Reihe möglicher Wechsel- und Nebenwirkungen. Inzwischen bietet eine alternative Therapie Anlass zur Hoffnung: Um die Heilung zu unterstützen und schneller wieder fit zu werden, setzen Ärzte und Heilpraktiker bei Schmerzpatienten immer häufiger spezielle Tapes ein. Informationen dazu und einen Shop gibt es unter http://www.phiten.de im Internet. So berichtet Dr. med. Nicolas Kossmann, Facharzt für Rheumatologie an der Schmerzklinik Basel: „Ich habe in meiner rheumatologischen Praxis innerhalb einer spezialisierten Schmerzklinik regelmäßig bei meinen Patienten ,Aquatitan‘-Tapes angewendet. Dabei gaben 70 Prozent der meist chronischen Schmerzpatienten eine gute bis sehr gute Wirkung an.“

Das Schmerzgedächtnis dämpfen

Mediziner bezeichnen chronischen Schmerz als ein gelerntes Empfinden, das sich im Laufe der Zeit ins sogenannte Schmerzgedächtnis des Körpers eingebrannt hat. Allein ein Gedanke an schmerzauslösende oder -verstärkende Faktoren wie Berührung oder Wärme kann zu einem verstärkten Schmerzerleben führen. Deshalb sollte eine Behandlung frühzeitig beginnen. Professor Dr. Martin Korte von der TU Braunschweig konnte in Tierexperimenten beobachten, dass „Aquatitan“ die Verarbeitung von Schmerzreizen im Rückenmark dämpfen kann. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass sich die Konzentrationsfähigkeit und die Merkfähigkeit bei menschlichen Probanden unter Einwirkung des Stoffes verbesserten.

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