Die Renaissance des Stereo-Sounds

(djd). So mancher Hype erledigt sich von selbst. Ein gutes Beispiel dafür ist der Boom, den Mehrkanal-Audioanlagen in den vergangenen Jahren erlebten. Inzwischen kehrt bei vielen anspruchsvollen Musikliebhabern jedoch Ernüchterung ein und der Trend geht zurück zum guten, alten Stereosound. Diese Entwicklung beobachtet beispielsweise der renommierte Soundexperte Günter Nubert. „Die Aufregung um immer noch mehr Wiedergabekanäle hat sich inzwischen wieder etwas gelegt, zumindest wenn es um die ehrliche Reproduktion von Musik geht.“

Mehr ist nicht immer besser

Mit der Verbreitung von Mehrkanalsystemen, die den Kinosound ins heimische Wohnzimmer brachten, erschien auch das Musikhören in Stereo nicht mehr „hip“. Doch nun zeigt sich: Die klassische Stereofonie ist ein bewährtes Gut, das mit zwei Lautsprecherboxen gerade für den Musikgenuss meist die bessere Wahl ist. „So setzt sich wieder einmal die alte Erkenntnis durch, dass mehr nicht zwangsläufig auch besser sein muss“, kommentiert Günter Nubert. Denn die Multikanaltechnik, die für das Klangerlebnis im Heimkino von Vorteil sei, bedeute für die Wiedergabe von Musik bei vielen einfachen Anlagen eine Verschlimmbesserung – bis hin zum gelegentlichen „Soundmatsch“.

Authentischen Sound genießen

Tatsächlich kann ein Mehrkanalsystem nur bei der Verwendung hochwertiger Boxen dieselbe klangliche Authentizität vermitteln wie ein gutes Stereosystem. Besonders bei den Lautsprechern hat die Forschungsarbeit ambitionierter Hersteller wie beispielsweise Nubert regelrechte Quantensprünge in der Wiedergabequalität hervorgebracht, die den Unterschied zwischen Live und „Konserve“ noch einmal deutlich verringert haben. Unter http://www.nubert.de gibt es einen Überblick über die heutigen Möglichkeiten. Ebenso wie ein sehr guter Lautsprecher Musik zu einem Erlebnis werden lässt, machen mit geringem Aufwand konstruierte Boxen jegliche Bemühungen nach dem guten Ton schlicht zunichte. Weniger Kanäle, bessere Qualität – so trotzen echte Musikfans in Stereo dem Zeitgeist.

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