Die Renaissance der Schnitzeljagd

(dtd). Die gute alte Schnitzeljagd erlebt ihre Renaissance – allerdings auf höchst moderne Art, mit Satellitennavigation und Co.: Geocaching ist zum modernen Outdoor-Trend geworden, der immer mehr Anhänger findet und auch bei Erwachsenen wieder die alt bekannte Spiel- und Abenteuerlust weckt. Die Herausforderung lautet, verborgene Schätze, die sogenannten Caches, lediglich mittels ihrer Koordinaten zu finden.

Auf Wanderungen und ausgedehnten Streifzügen nähert man sich dem Ziel. GPS-Gerät, Karte und Kompass helfen dabei, die mal großen, mal kleinen Schätze aufzuspüren: Von der Filmdose bis zum großen Kunststoffgefäß ist alles möglich. Als Belohnung winken nicht nur kleine Überraschungen, sondern vor allem ein Eintrag ins „Logbuch“, das im Cache verbleibt – sozusagen als Beweis für die eigene gute Spürnase. Direkt vor der eigenen Haustür ebenso wie in fernen Urlaubsländern frönen Geocacher ihrer Outdoor-Leidenschaft. Die Zahl der Caches wächst unaufhörlich, so dass die Schatzsuchen so schnell nicht ausgehen werden.

Immer mehr Schätze

Die Zahl der rund um den Globus versteckten Schätze liegt laut http://www.geocaching.com, der weltweit wichtigsten Internetseite zum Thema, bei rund 1,4 Millionen Caches – und es werden immer mehr. In Deutschland dürfte die Zahl der Caches inzwischen bei weit über 200.000 Standorten liegen. Somit ist Geocaching nicht nur eine beliebte Freizeit-Beschäftigung fürs Wochenende, sondern zugleich eine sehr gute Möglichkeit, im Urlaub neue Regionen zu entdecken. Wer mitsuchen will, benötigt einen – kostenlosen – Account bei einem der Portale, ein handelsübliches GPS-Gerät und eine Outdoor-Ausrüstung für Wind und Wetter.

Weitere Utensilien wie ein Kompass und Landkarten dürfen ebenso wenig fehlen wie beispielsweise das Taschenmesser „Traveller Lite“ des Schweizer Herstellers Victorinox (unverbindliche Preisempfehlung: 130 Euro, Bezugsquellen unter http://www.victorinox.com). Dank 27 verschiedener Funktionen, bis hin zu Höhenmesser, Thermometer und einem Kugelschreiber (für den Eintrag im Logbuch), ist man für alle Fälle gewappnet. Bei der Bekleidung bewährt sich einmal mehr das Zwiebelprinzip mit mehreren Schichten, die man je nach Temperatur an- oder ausziehen kann. Im Rucksack sollte außerdem noch Platz sein für Wasser und Müsliriegel, wenn eine Tour mal länger dauern sollte. Auch Sonnenbrille, -hut und -creme sollte man für die moderne Schatzsuche dabei haben.
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GPS-Wandern und Geocaching:
Alle Informationen auf einen Klick

(dtd). Wandern und Geocaching gehören eng zusammen – das Onlineportal http://www.reisemesse.de widmet dem Thema daher nun ein komplettes Themenspecial. Auf einen Klick gibt es dort einen umfassenden Überblick über verschiedene Wanderregionen – und das anbieterunabhängig – sowie Informationen zu allgemeinen Themen und speziellen Interessen wie GPS-Wandern. Alpenregionen wie Bayern, Tirol und Südtirol werden ebenso vorgestellt wie Mittelgebirge. Auf dem Informationsportal http://www.rund-ums-wandern.de wiederum lassen sich zertifizierte Wege entlang von Flüssen, wie der Neckarsteig oder die Römische Weinstraße an der Mosel, schon einmal virtuell erwandern.

Abseits ausgetretener Pfade

Beim Wandern werden elektronische Informations- und Orientierungssysteme wie GPS (Global Positioning System) immer beliebter. Sie helfen, sich auch abseits der ausgetretenen Pfade zurechtzufinden. Dazu braucht der Wanderer ein Handgerät, das dank Satellitenunterstützung immer den aktuellen Standort und die zurückgelegte Distanz angeben kann, sowie ein elektronisches Kartenwerk. Am heimischen PC wird die Route vorab anhand von Wegpunkten, sogenannten Tracks, erstellt und anschließend auf das Handgerät übertragen.

Digitale Karten gibt es inzwischen für ganz Deutschland. Erwerben kann man sie etwa beim Deutschen Alpenverein (DAV). Frei zugänglich – aber auch nicht ganz lückenlos – sind dagegen die Karten von OpenStreetMap (OSM). Kostenlose Tourentracks gibt es inzwischen aber auch bei den Tourismus-Informationen zahlreicher Regionen und Orte. GPS-Geräte zeigen auch abseits markierter Wanderwege, wo es langgeht. Im Notfall können die GPS-Koordinaten und damit der genaue Standort angegeben werden. Ein Nachteil: GPS-Geräte können bei schlechtem Wetter, in Schluchten oder dichten Wäldern oft kein Signal empfangen. Daher gehört eine „klassische“ Landkarte immer in den Rucksack. Nicht vergessen sollte man auch Ersatzbatterien oder -akkus (AA- oder AAA-Zellen).
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Den Alltag hinter sich lassen
Attraktive Regionen mit GPS-Hilfe entdecken

(dtd). Den Alltagsstress hinter sich lassen, die frische Luft in der Natur genießen, sich einfach ein wenig fit halten – das sind drei Gründe, die immer wieder von Wanderern für ihr Hobby genannt werden. Urlauber jeden Alters begeistern sich für diese naturnahe Erholung und finden dafür direkt vor der Haustür attraktive Ziele. So bietet beispielsweise die Mittelgebirgslandschaft im Harz attraktive Wanderbedingungen zu jeder Jahreszeit. Während der warmen Monate zeigen sich die weiten Wälder von ihrer üppig sprießenden Seite, viele Gaststätten laden zum Verweilen ein.

Als „Tor zum Nationalpark“ eignet sich Bad Harzburg sehr gut für ausgedehnte Entdeckungstouren. Wanderer, Naturfreunde und insbesondere auch Hobby-Fotografen kommen in der attraktiven Landschaft auf ihre Kosten und finden immer wieder lohnende Ziele – vom Gipfel des Brocken über Wasserfälle und tiefe Schluchten bis hin zum Luchsgehege, in dem die in freier Wildbahn wieder heimische Großkatze fast hautnah erlebt werden kann.

Die Orientierung fällt dabei nicht schwer: entweder klassisch dank der leicht auffindbaren Markierungen oder auch dank moderner Technik. Denn wer möchte, kann in der Tourist-Information GPS-Geräte ausleihen, die stets den richtigen Weg weisen. Zudem können die Touren bereits daheim geplant werden. Dazu gibt es unter http://www.bad-harzburg.de ein Wanderportal mit über 40 GPS-Tracks zum Download. Mit dem virtuellen Tourassistenten lassen sich individuelle Routen, ob für Wanderungen, fürs Nordic Walking oder auch für Touren mit dem Mountainbike, schnell und einfach erstellen.

Eine Kombination aus Wandern, Natur, Abenteuer, Weinwissen und moderner Technik ist das Weinerlebnis „Trollinger-Tracking – finde die Schätze“. Mit einem GPS-Gerät ausgestattet, gehen die Teilnehmer im Heilbronner Land auf (Wein-)Schatzsuche. Reizvoll sind auch individuelle Ausflüge mit einem Weinerlebnisführer. Ganz nach Wunsch geleitet er dabei durch Weinkeller und Brennereien, organisiert Stadt- und Weinrallyes oder ein gemütliches Picknick inmitten der Weinberge. Mehr Infos zu den Angeboten gibt es unter http://www.heilbronnerland.de im Internet.

Nicht minder attraktive Schätze lassen sich in der Lüneburger Heide heben. So sind beispielsweise rund um die Heideblütenstadt Schneverdingen eine Vielzahl von Caches verborgen. Einige davon wurden von der Schneverdingen Touristik versteckt, viele andere aber auch von Privatleuten, die sich ebenfalls diesem spannenden Hobby verschrieben haben. Die „offiziellen“ Caches zeigen den Geocachern verschiedene touristisch interessante Punkte in der Stadt.

Ein Faltblatt mit den Koordinaten der Caches der Schneverdingen Touristik erhalten Interessierte direkt in der Tourist-Information oder laden es sich einfach unter http://www.schneverdingen-touristik.de herunter. Mit dieser Freizeitbeschäftigung wird ein Spaziergang durch den Wald und durch die Heide schnell zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Denn: Welches Kind kann schon widerstehen, auf Schatzsuche zu gehen und sogar einen echten Schatz zu finden? Auf dem Weg finden Groß und Klein alles, was für die Lüneburger Heide typisch ist: Birken, Wacholder, Bienenkörbe, den Schäfer mit seiner Heidschnuckenherde und Kutscher, die ihre Pferdewagen sicher über sandige Wege lenken.
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