Die Pflanzenerde schützen

(djd). Gartenbeete müssen einiges aushalten. Heftiger Regen, Hagel, Frost und Hitze rauben dem Boden Substanz und Nährstoffe und schaden damit auch den Pflanzen. Eine Schutzschicht aus Baumrinde kann das verhindern: Rindenmulch bewahrt Beete vor dem Austrocknen und macht zudem unerwünschten Unkräutern das Leben schwer. Eine etwa fünf Zentimeter dicke Schicht reicht in der Regel aus, um den Boden im eigenen Garten gegen Witterung zu stabilisieren und eine gleichmäßige Erdenfeuchtigkeit zu erhalten. Das bereichert nicht nur das Bodenleben im Beet, sondern spart gleichzeitig auch Gießwasser in trockenen Sommern.

In deutschen Sägewerken werden meist einheimische Fichten- und Kiefernstämme entrindet. Vor der Zerkleinerung der Rinde erfolgt bereits eine angemessene Vorrotte, die wachstumshemmende Inhaltsstoffe abbaut. Nach anschließender Zerkleinerung und Absiebung ist das fertige Produkt nun Rindenmulch. Feine Rinde wird durch einen gezielten Rotteprozess zu Rindenhumus. Dies ist ein wertvoller Humus- und Nährstofflieferant zur Bodenverbesserung. An dem RAL-Gütezeichen „Substrate für Pflanzen“ erkennen Verbraucher naturreine Rindenprodukte, die einer kontinuierlichen Überwachung durch die Gütegemeinschaft „Substrate für Pflanzen“ unterliegen. Genaueres dazu gibt es unter http://www.substrate-ev.org. Mulch und Humus werden dabei auf ihre chemischen, physikalischen und biologischen Eigenschaften geprüft.

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