Die Neuromedizin gewinnt an weiter an Bedeutung – Besucherrekord bei der Neurowoche 2010 in Mannheim

„Die Bedeutung neuromedizinischer Fächer in der Gesundheitsversorgung wächst immens – wir haben bei der Neurowoche festgestellt, dass sich die Neuromedizin neben der Inneren Medizin und der Chirurgie zur dritten großen Säule der Medizin entwickelt gat“, sagt der Koordinator der Neurowoche, Professor Werner Hacke aus Heidelberg.

Migräne, Schlaganfall, Rückenschmerzen oder Demenz sind Volkskrankheiten. Der Schlaganfall habe inzwischen den Herzinfarkt als bedrohlichste Gefäßerkrankung überholt. „Die Patientenzahlen haben sich in nur 15 Jahren verdoppelt – und der Trend verschärft sich weiter, weil die Menschen immer älter werden und die Wissenschaft und Therapie große Fortschritte machen“, meint Professor Heinz Reichmann, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, die größte neuromedizinische Organisation in Deutschland. Mit den rasant steigenden Patientenzahlen wird auch dringend Nachwuchs gesucht. Um die besten Köpfe zu finden, wurde die Kampagne „Deutschland behält die Nerven – Zukunft braucht Neurologen“ gestartet.

Die Neurowoche findet nur alle vier Jahre statt und endete am Samstag. In diesem Jahr hat der Kongress erstmals fünf Fachgesellschaften und ein Dach versammelt: die Deutsche Gesellschaft für Neurologie, die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie, die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie, die Gesellschaft für Neuropädiatrie und die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und -anatomie.

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(idw, 09/2010)

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