Die MHH gratuliert Goldmedaillen-Gewinnerin Franziska Liebhardt

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) gratuliert Franziska Liebhardt zu ihrer Goldmedaille. Bei den Paralympics in Rio de Janeiro hat sie in der Nacht das Kugelstoßen der Klasse F37 mit der Weltrekordweite von 13,96 Metern gewonnen. Die 34 Jahre alte Leichtathletin hatte wegen einer unheilbaren Autoimmunerkrankung in der MHH im Jahr 2009 eine Spenderlunge und 2012 eine Spenderniere transplantiert bekommen. „Eine tolle sportliche Leistung, die allen transplantierten oder auf eine Transplantation wartenden Menschen Mut machen sollte“, sagt MHH-Präsident Professor Dr. Christopher Baum. „Frau Liebhardt zeigt, dass nach einer Transplantation nicht nur ein normales Leben möglich ist, sondern sogar Höchstleistungen erzielt werden können. Herzlichen Glückwunsch!“

Die Sportlerin aus Leverkusen verbesserte bei ihrem Sieg damit ihre eigene Bestmarke um 14 Zentimeter. Schon bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr hatte sie ihre Leistungsstärke bewiesen. Sie wurde Zweite im Kugelstoßen und im Weitsprung. Nach den Spielen in Rio will sie ihre sportliche Karriere beenden. „Was für eine Karriere! Eine bessere Botschafterin für das Thema Transplantation kann ich mir kaum vorstellen“, betont Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der MHH-Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie.

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