Die Kraft der Aroniabeere

(djd). Zurück zur Natur – dieser Trend zieht sich heute durch fast alle Lebensbereiche und besonders durch die Medizin. Immer mehr Menschen vertrauen auf natürliche Heilkräfte, dank neuer Forschungen werden viele alte Heilpflanzen wieder neu entdeckt. Dazu gehört auch die hierzulande noch relativ unbekannte Aronia- oder Apfelbeere. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wird sie in Russland und Osteuropa seit langem gezielt angebaut und medizinisch genutzt. Und dafür gibt es gute Gründe.

Stark gegen freie Radikale

Die Aroniabeere ist eine Wildfrucht aus der Familie der Rosengewächse. Die dunkle Beere gilt als einer der besten Lieferanten für Substanzen, die höchst effektiv schädliche Radikale binden können. Diese sogenannten Flavonoide und insbesondere die Untergruppe der Anthocyane sind in der Lage, die freien Radikale zu binden, und können so das Auge vor deren zellschädigender Wirkung schützen. Kombinationen des Aroniaextrakts mit Carotinoiden und Omega-3-Fettsäuren werden in der diätetischen Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) eingesetzt. Diese effektive Verbindung ist beispielsweise in dem diätetischen Lebensmittel Retaron (http://www.retaron.de) enthalten.

Der AMD vorbeugen

Von der auch als Altersblindheit bezeichneten altersbedingten Makuladegeneration (AMD) sind Schätzungen zufolge rund 3,5 bis 4,5 Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Dabei bilden sich im Bereich des schärfsten Sehens, der Makula (gelber Fleck), krankhafte Netzhautveränderungen infolge einer Schädigung der lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut. Die Folgen sind ein zunehmend verzerrtes Sehen und eine schlechtere Wahrnehmung von Kontrasten. Lesen, Fernsehen und Autofahren werden schwer bis unmöglich. Da es zumindest gegen die häufigere, trockene Form der AMD noch keine ursächliche Behandlung gibt, kommt der Vorbeugung eine besondere Rolle zu. Die beiden wichtigsten Aspekte sind der Verzicht auf das Rauchen und eine gesunde Ernährung. Hier kann die Aroniabeere einen wichtigen Beitrag leisten. Roh schmeckt sie allerdings sehr herb, deshalb wird sie meist zu Säften und Gelees verarbeitet oder in Kapselform verzehrt.

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