Die Konjakwurzel – Der heimliche Star aus Südostasien

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Die Konjakwurzel, zu deutsch Teufelszunge, ist beileibe alles andere als teuflisch, wird sie doch in der asiatischen Küche bereits seit mehr als 1.500 Jahren verwendet. Das ist jedoch nicht das einzige Geheimnis der Knolle, zumal Verdickungsmittel und Glasnudeln nicht die einzigen Produkte sind, die daraus hergestellt werden können.

Wahrhaft teuflisch erscheint jedoch die Tatsache, dass Konjakprodukte, die aus dem Pulver der Knolle hergestellt werden, von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), offiziell als effektive Abnehmhilfe klassifiziert werden. Worin liegt das Geheimnis und wie wirksam ist die Konjakwurzel wirklich?

Was ist das Geheimnis der Konjakwurzel?

In Wahrheit handelt es sich beim Geheimnis der Konjakwurzel nicht etwa um schwarze Magie, sondern eine Laune der Natur, die der Knolle einen sehr hohen Ballaststoffanteil beschert hat.

Während beispielsweise klassische Ballaststofflieferanten wie Haferflocken oder anderweitige Vollkornprodukte im Durchschnitt auf nur 10 Prozent Ballaststoffe kommen, sind dies im Fall der Konjakwurzel ganze 40 Prozent.

Damit aber noch nicht genug, denn darüber hinaus sind die in der Konjakwurzel enthaltenen Ballaststoffe sogenannte Glucomannane, die im Gegensatz zu anderen faserigen Ballaststoffen wasserlöslich sind. Gelangen diese Glucomannane im Verdauungstrakt mit Flüssigkeit in Kontakt, quellen diese nicht wie normale Ballaststoffe nur leicht auf, sondern nehmen massiv an Volumen zu.

In Zahlen ausgedrückt können Glucomannane das bis zu 50-fache ihres Volumens an Wasser aufnehmen. Im Rahmen dieses Prozesses entsteht eine gelartige Substanz, die längere Zeit im Magen-Darm-Trakt verweilt.

Wie kann die Konjakwurzel beim Abnehmen helfen?

Die besondere Quelleigenschaft der Glucomannane hat den Vorteil, dass das Sättigungsgefühl nicht nur schneller eintritt, sondern auch länger anhält, was im Rahmen einer Diät ein entscheidender Vorteil ist, um das angestrebte Kalorienziel zu erreichen.

Diese Fähigkeit kommt aber nicht nur das zusätzliche Volumen zum Tragen, sondern auch durch die Tatsache, dass die Konjakwurzel so gut wie keine Kalorien hat, da die enthaltenen Nährstoffe durch den Organismus nicht oder nur sehr schlecht verarbeitet werden können.

Abgesehen von der physischen Appetithemmung geschieht der gleiche Effekt mit Hilfe der Glucomannane auch auf der biochemischen Ebene, da diese die Blutkonzentration des Hormons Ghrelin senken, das unter anderem für das Empfinden von Appetit verantwortlich ist.

Je niedriger der Ghrelinspiegel, desto geringer das Verlangen danach, etwas zu essen. In der Folge helfen Konjakprodukte also auch dabei, Heißhungerattacken effektiv vorzubeugen.

Weitere Vorteile von Glucomannanen

  • Studien belegen, dass Konjak-Pulver den Cholesterinspiegel senkt.
  • Die längerfristige Einnahme von Konjak-Produkten stabilisiert den Blutzuckerspiegel.
  • Glucomannane wirken probiotisch und pflegen die Darmflora.
  • Konjakprodukte können bei der Verdauungsregulierung helfen.
  • Kanadische Forscher bestätigen, dass Konjakprodukte Insulinresistenz vorbeugen.

Wie und in welcher Form kann Konjak effektiv eingesetzt werden?

Konjak ist hierzulande sowohl in Form von Lebensmitteln wie Glasnudeln als auch in Kapselform erhältlich. Während sich beispielsweise Glasnudeln hervorragend dazu eignen, sich auch im Zuge einer Diät nach Herzenslust satt zu essen, lassen sich spezielle Konjakpulver und Kapseln deutlich breitflächiger zum Abnehmen einsetzen.

Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen reichen 3 Gramm Konjak pro Tag aus, um die geschilderten positiven Effekte zu erzielen. Idealerweise erfolgt die Einnahme dreimal täglich, jeweils vor den großen Mahlzeiten zusammen mit einem großen Glas Wasser, sodass das Pulver optimal aufquellen und seinen Beitrag zum Diäterfolg leisten kann.

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