Die Influenza – eine immer währende Bedrohung

Die Influenza ist nach wie vor eine Herausforderung für unser Gesundheitssystem. So wie die Viren einem ständigen Wandel unterliegen, ändert sich auch der Kenntnisstand über die möglichen Auswirkungen des jährlichen Influenzageschehens. Das beste Beispiel ist der relativ moderate Verlauf der A/H1N1-Pandemie 2009/10, der deutlich machte, dass Prognosen und Vorkehrungen mit einer erheblichen Unsicherheit behaftet sind. Diese Pandemie hat aber auch gezeigt, wie hoch die Gefährdung der Schwangeren sein kann – eine Erkenntnis, die unmittelbar zur Änderung der Impfempfehlungen für die saisonale Influenza geführt hat.

Ein Themenschwerpunkt des Kongresses werden Trends der Entwicklung von saisonalen Influenzaimpfstoffen sein. Dabei geht es u. a. um die Fragen, welcher Impfstoff für welche Alters- bzw. Patientengruppe geeignet ist, wie mit Adjuvanzien die Wirksamkeit der Impfung gesteigert werden kann und welche Ansatzpunkte es gibt, Impfstoffe mit Kreuzprotektion gegenüber Influenza-A-Stammvarianten zu entwickeln. Außerdem soll über eine generelle Influenzaimpfung für Kinder unter dem Aspekt der für diese Altersgruppe wirksamen Impfstoffe diskutiert werden.

Neue Ansatzpunkte für die Pharmakotherapie der Influenza sowie die epidemiologisch bedeutsame Wechselwirkung zwischen tierischen und humanen Influenzaviren werden weitere Themen sein. Eine spezielle Diskussionsrunde mit Vertretern der Gesundheitsbehörden der Länder wird über den Nationalen Impfplan, insbesondere die Rolle und die Ziele der Influenza-Impfung, informieren.

Beim Kongress-Pressegespräch
am Donnerstag, den 27. September um 11.00 Uhr
im Kaisersaal, Futterstraße 15/16, 99084 Erfurt,

stehen Ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung:

Prof. Dr. Peter Wutzler, Universitätsklinikum Jena, Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten e.V.

Dr. Jan Leidel, STIKO-Vorsitzender
„Umsetzung der STIKO-Empfehlungen – Was fördert? Was hemmt?“

PD Dr. Michael Pfleiderer, Paul-Ehrlich-Institut, Langen
„Was müssen moderne Influenza-Impfstoffe leisten?“

Dr. Angelika Hornig, Ministerium f. Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie u. Frauen, Rheinlandpfalz
„Nationaler Impfplan – Impfziele für die Influenza-Schutzimpfung“

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Wutzler
Geschäftstelle der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten
Institut für Virologie und Antivirale Therapie, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/9395701
E-Mail: Peter.Wutzlermed.uni-jena.de

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