„Die Hintergründe der Selbstheilung“, nächster Vortrag der Reihe „Wissenschaft im Theater“

Gesundheit wird von den Lebewesen durch Selbstheilung ständig neu erschaffen, Krankheit ist eine Störung der Selbstheilung. Entsprechend der Definition der Bundesärztekammer liegt der Anwendung von Naturheilverfahren die Anregung der individuellen körpereigenen Ordnungs- und Heilkräfte durch Anwendung nebenwirkungsarmer oder -freier natürlicher Mittel zugrunde. Die molekularen Wirkmechanismen der Unterstützung der Selbstheilung durch Naturheilverfahren sind derzeit Gegenstand weltweiter aktueller medizinischer Grundlagenforschung. Gegenstand des Vortrags werden bisherigen Erkenntnisse sein, die ein tieferes Verständnis der Wirksamkeit von Naturheilverfahren erlauben.

Frau Prof. Kraft studierte von 1974 – 1980 Humanmedizin in Bonn, wo sie 1980 promoviert wurde. Seit 2002 hatte sie die Stiftungsprofessur für Naturheilkunde an der Universität Rostock inne, auf die sie 2009 wiederberufen wurde. Frau Prof. Kraft kann auf eine beeindruckende Publikationstätigkeit mit über 350 Publikationen in Fachzeitschriften, über 30 Bücher und Buchbeiträge verweisen.

Ihre Forschungsfelder liegen in der experimentellen Forschung zur Phytotherapie und Schmerztherapie, der Versorgungsforschung in der naturheilkundlichen Rehabilitation, in epidemiologischen Untersuchungen zu Naturheilverfahren und Stammzellforschung bei naturheilkundlichen Verfahren.

Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: Staatsschauspiel Dresden – Kleines Haus, Glacisstraße 28, 01099 Dresden.

Die Vortragsreihe „Wissenschaft im Rathaus/Theater“ wird seit 1999 vom Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, der Landeshauptstadt Dresden und der TU Dresden veranstaltet.

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