Die große Gestaltungsfreiheit

(djd). Außer der Erfindung des Wasserklosetts hat kaum eine Neuerung das moderne Bad so stark verändert wie die Erfindung des Unterputz-Spülkastens. 50 Jahre ist es jetzt her, dass 1964 die erste, vom Sanitärtechnik-Hersteller Geberit entwickelte unsichtbare Lösung für die WC-Spülung eingebaut wurde. Welche neuen Möglichkeiten die Unterputz-Technik für die Gestaltung des Badezimmers eröffnen sollte, ahnten damals wohl selbst die Erfinder der neuen Spültechnik noch nicht.

Unsichtbare Sanitärtechnik

Die Einführung des Unterputz-Spülkastens war auch die Keimzelle der Entwicklung von Vorwandsystemen, die im heutigen Badbau weitgehend Standard sind. Die gesamte Sanitärtechnik verschwindet jetzt unsichtbar hinter Trockenbausystemen, die sich einfach und schnell vor die Wand des Bads setzen lassen. Schmutzige, laute und aufwendige Eingriffe ins Mauerwerk kann man sich damit ersparen, Badbau und -renovierung sind schnell und sauber geworden. Badewanne und Dusche, Waschtisch und WC sind nicht mehr an die vorhandenen Versorgungsstränge gebunden, sondern können weitgehend frei im Raum platziert werden. Durch die neue Gestaltungsfreiheit wurde aus dem Zweckraum „Nasszelle“ von einst die Wohlfühloase, in der wir uns neben der Körperpflege auch der Entspannung und Erholung widmen.

Neue Komfortfunktionen fürs WC

Weiterentwickelt hat sich aber auch der Unterputz-Spülkasten selbst. Mit neuen Komfortfunktionen wie einer integrierten Geruchsabsaugung, die unangenehme Gerüche direkt in der WC-Keramik aufnimmt und eliminiert oder mit Betätigungsplatten, welche die WC-Spülung berührungslos auslösen und mit Lichtsignalen „quittieren“, leistet er einen Beitrag zu mehr Wellness im Bad. Mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.geberit.de. Mit einem Stromanschluss direkt am WC sind die modernen Unterputz-Montageelemente fürs WC vorbereitet. Das gilt auch für weitere Komfortfunktionen wie etwa ein Dusch-WC, das den Po mit einem sanften Wasserstrahl reinigt.

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