Die Fassade mit dem gewissen Extra

(djd). Schön sollen sie sein, einen guten Wärmeschutz bieten, lange halten und wenig Arbeit machen: Die Fassaden von privaten und öffentlichen Gebäuden müssen echte Multitalente sein. Und sie können heute sogar noch etwas mehr – zum Beispiel aktiv etwas für die Luftreinhaltung tun. Fassadenelemente aus Beton etwa sind nicht nur sehr widerstandsfähig und wetterfest, sondern sie lassen sich mit katalytisch aktiven Beimischungen ausstatten und können so einen Beitrag dazu leisten, um die Luft besonders in Ballungsgebieten sauberer zu halten.

Titandioxid verringert die Sommersmog-Bildung

Titandioxid an der Oberfläche des Beton-Werkstoffs „Tiocem“ von HeidelbergCement beispielsweise hat die Eigenschaft, gefährliche Stickstoffoxide aus der Luft in ungefährliche Nitrate umzuwandeln, die der nächste Regen einfach abwäscht und vollkommen unschädlich in der Kanalisation oder im Erdreich verschwinden lässt. Die Stickstoffoxide entstehen bei so gut wie allen Verbrennungsvorgängen – also in Fahrzeugmotoren, in der Industrie oder in der Gebäudeheizung – und tragen zur Bildung von Smog bei.

Katalysatoreffekt wird durch Tageslicht in Gang gesetzt

Für den Umwandlungsprozess der Stickstoffoxide genügt normales Tageslicht. Bereits bei bedecktem Himmel wird die Umwandlung in Gang gesetzt, bei direkter Sonnenstrahlung findet sie noch effektiver statt. Wie im Katalysator des Autos verbraucht sich der Katalysatorwerkstoff nicht, so dass eine Betonfassade oder andere Bauteile mit Titandioxid ihre luftreinigenden Eigenschaften im Prinzip über viele Jahrzehnte behalten können. Neben Fassadenelementen stehen auch Dach-Steine, Beton-Pflastersteine und viele andere Betonbauteile mit der Katalysatorausrüstung zur Verfügung. Unter http://www.tiocem.de gibt es mehr Informationen über die Wirkung und Einsatzmöglichkeiten des umweltaktiven Betons.

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