Die Ethikuniversität startet in die zweite Runde

Was ist künstliches Leben? Was darf man mit menschlichen Embryonen tun? Ist der Mensch ein Reparaturbetrieb oder ein Ersatzteillager? Wie und unter welchen Bedingungen wollen wir in unserer Gesellschaft mit Gesundheit und Krankheit umgehen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die neue Reihe der Ethikuniversität, die die Patientenuniversität, das Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin in Kooperation mit weiteren Forschern der MHH, unter anderem aus dem Exzellenzcluster REBIRTH, durchführen. Zur Teilnahme an den insgesamt vier Terminen der Ethikuniversität sind Schülerinnen und Schüler von (Fach-)Gymnasien, Krankenpflegeschulen und Berufsbildenden Schulen herzlich eingeladen. Einige wenige Plätze sind noch frei: am 15. Januar 2013, 22. Januar 2013, 29. Januar 2013, und am 5. Februar 2013, jeweils von 16 bis 19 Uhr.

An vier Terminen hören die etwa 120 Schüler Vorträge zu ethischen Themen, lernen die Möglichkeiten der regenerativen Medizin und aktuelle Forschungsprojekte der MHH kennen. An interaktiven Lernstationen mit Präparaten, Modellen, Kurzfilmen oder Experimenten können sie ihr Wissen vertiefen. Die Teilnehmer arbeiten darüber hinaus in Kleingruppen, diskutieren dabei in unterschiedlichen Rollen über ethische Themen und lernen so, ihre Argumente und die anderer Personen zu reflektieren. Die Arbeitsergebnisse der Ethikuniversität werden dokumentiert und im Rahmen eines Abschlusssymposiums am 5. März 2013 Vertretern aus Politik, Forschung, Medizin und Selbsthilfe sowie interessierten Schülern, Lehrern und Eltern vorgestellt.

Anmeldung und weitere Informationen: Antje Bütehorn, Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung unter Telefon (0511) 532 4038, E-Mail: Buetehorn.Antje@mh-hannover.de.

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