Die Energiewende Schritt für Schritt umsetzen

(djd). Die Energiewende wirkt sich schon heute auf jeden Haushalt spürbar aus – über weiter steigende Preise ebenso wie über den hohen Sanierungsbedarf in den eigenen vier Wänden. Nur wenn Hausbesitzer ihre Immobilien auf einen zeitgemäßen energetischen Standard bringen, kann der Bedarf so weit sinken, dass die Energiewende gelingt. „Die Hauptlast haben somit Hausbesitzer zu tragen. Umso wichtiger ist eine individuelle und fundierte Planung“, empfiehlt Dr. Wolfgang Setzler, Geschäftsführer des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS). Im aktuellen „Energiesparkompass“, kostenlos erhältlich unter http://www.heizkosten-einsparen.de, hat der Verband viele Informationen und Tipps für Hauseigentümer zusammengefasst.

Schritt für Schritt sanieren

Setzler plädiert dafür, die Herausforderungen als Chance zu begreifen. „Wer jetzt handelt, macht sich unabhängig von den in Zukunft weiter steigenden Energiepreisen und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.“ Um dabei planvoll vorzugehen, sollte man gemeinsam mit einem Energieberater einen Sanierungsfahrplan aufstellen. Der Fachmann weiß, welche Energieeinsparungen mit welchen Maßnahmen realistisch sind und wie ein schlüssiges Gesamtkonzept zur energetischen Sanierung aussieht. Wenn nicht alle sinnvollen Maßnahmen in einem Bauabschnitt finanzierbar sind, empfiehlt sich eine Planung, die klare Schritte für die nächsten Jahre definiert. So kommen auch Hausbesitzer mit schmalerem Geldbeutel zu einer zeitgemäß sanierten Immobilie.

Modernisieren lohnt sich

Neben dem Effekt für die Umwelt rechnet sich die Sanierung auch für den Eigentümer. Nach WDVS-Berechnungen amortisiert sich der Aufwand nach zehn bis 15 Jahren. „Die dauerhafte Ersparnis von oft mehr als 50 Prozent der Energiekosten refinanziert nicht nur die Sanierung, sondern sorgt für eine krisenfeste Energiesparrente und eine wertstabile Immobile für die nächste Generation“, sagt Dr. Setzler. Sein Tipp: Bei der Planung sollte man auf erfahrene Fachbetriebe setzen und die Umsetzung durch einen geschulten Architekten oder Energieberater überprüfen lassen.

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