Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich und ihre wichtigsten Auswirkungen

Digitalisierung im Gesundheitsbereich

Wie es bei allen anderen Bereichen der Fall ist, verändert der digitale Wandel auch den Gesundheitsbereich. Bereits jetzt ist vieles nicht mehr so, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war und in absehbarer Zeit dürfte der Gesundheitsbereich zu einem erheblichen Teil auf digitalen Prozessen beruhen. Doch was sind eigentlich die wichtigsten Auswirkungen der Digitalisierung im Gesundheitsbereich? Werfen wir einen Blick darauf.

Arztbesuche vor Ort sind nicht mehr zwingend erforderlich

Die Digitalisierung in Deutschland mag zwar nicht so fortgeschritten sein, wie es beispielsweise in Großbritannien der Fall ist, dennoch ist es auch hierzulande inzwischen möglich, auf digitalem Wege mit einem Arzt zu kommunizieren. Tatsächlich gibt es bereits einige Plattformen, die kurze Gespräche mit einem Online Arzt ermöglichen. Gerade bei leichten gesundheitlichen Beschwerden oder Problemen, die keinen Arztbesuch vor Ort erfordern, kann das ein großer Vorteil sein. Schließlich sparen Sie sich den Gang zur Praxis und damit verbundene Wartezeiten. 

Es ist sogar möglich, sich von Ärzten online Rezepte verschreiben zu lassen. Solche sogenannten E-Rezepte setzen sich langsam aber sicher auch in Deutschland durch. Nach einer kurzen Beratung können Sie ein solches Rezept erhalten und dieses anschließend sowohl in örtlichen Apotheken als auch online einlösen. Das trägt zu einer kompletten Entschlackung von Verschreibungen bei. Ein Umstand, von dem nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte profitieren können. Ganz zu schweigen von den Vorteilen für die Umwelt, da eine Menge Papierkram wegfällt.

Apps und smarte Anwendung spielen eine zunehmende Rolle

Kaum eine Innovation hat so viele Veränderungen mit sich gebracht wie das Smartphone. Neben dem mobilen Internet hängt das vor allem mit den Apps zusammen. Inzwischen gibt es Apps in den unterschiedlichsten Bereichen und die Gesundheitsbranche ist davon nicht ausgenommen. Das Potential von E-Health ist ohne Frage enorm. Mittlerweile gibt es einige Apps im Gesundheitsbereich und manche davon sind überaus nützlich. Ob Apps zur Trinkerinnerung, Apps zum Abnehmen oder Apps für Blutdruck/Puls – die Auswahl ist inzwischen riesig und in Zukunft wird sich dieser Bereich mit Sicherheit noch weiterentwickeln. 

Doch auch das sogenannte Smarthome ist etwas, was in gewisser Hinsicht den Gesundheitsbereich revolutionieren könnte. Smarthome und Gesundheit passen nämlich weit besser zusammen, als die meisten von uns denken. Unter anderem das Überwachen von Patienten könnte durch Smarthome um einiges einfacher werden. Smarte Anwendungen könnten beispielsweise Hilfe holen, wenn der Patient ohne Aufsicht stürzt oder anderweitig ein Risiko vorliegt. Des Weiteren trägt Smarthome dazu bei, das Leben ungemein zu erleichtern, was für kranke Menschen unumstritten ein großer Vorteil sein kann. Schließlich müssen sie beispielsweise nicht mehr aufstehen, um das Licht ein- und auszuschalten.

5G und virtuelle Realitäten werden die Gesundheitsbranche revolutionieren

Sowohl 5G als auch Virtual Reality sind zwei Technologien, die eher selten mit dem Gesundheitsbereich assoziiert werden. Begründet ist das jedoch keineswegs, da beides eng miteinander zusammenhängt und die Gesundheitsbranche sogar revolutioniert wird. Die Rede ist hier von sogenannten digitalen Operationen aus der Ferne. Solche könnten von Chirurgen mithilfe von Virtual Reality nämlich durchaus durchgeführt werden. Allerdings liegt bisweilen noch nicht die erforderliche Infrastruktur vor. Sobald das 5G-Netz ausgebaut ist, wird sich das jedoch ändern. Das könnte unter anderem zu einem Rückgang der Sterberate in ländlichen Regionen führen. 

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