Die Deutsche Leberstiftung vergibt sechs Stipendien für Forschungsvernetzung in der Hepatologie

Mit dieser Förderung können die Stipendiaten zeitlich begrenzte klinische oder grundlagenwissenschaftliche Projekte in anderen Forschungseinrichtungen durchführen. Dabei werden Reisekosten, Kosten für die Unterkunft vor Ort und die Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung von der Deutschen Leberstiftung übernommen.
Das Gutachterkomitee, dem Herr Prof. Dr. Ansgar Lohse, Hamburg, Herr Prof. Dr. Michael Roggendorf, Essen, und Herr Prof. Dr. Tilman Sauerbruch, z. Zt. Göttingen, angehören, hat die Anträge sorgfältig geprüft und ausführlich diskutiert. Einstimmig wurde die Förderung von sechs Stipendiaten beschlossen:
Dr. rer. nat. Veerle Bieghs aus dem Universitätsklinikum Aachen mit dem Projekt „Screening of components involved in activation of innate immune responses and inflammation in NEMO Δ HEPA mice“ für einen Aufenthalt im Universitätsklinikum Bonn und im Institut für Angeborene Immunität/University of Massachusetts Medical School, Worcester, USA;
Dr. med. Julia Fürst aus dem Universitätsklinikum Erlangen mit dem Projekt „Bedeutung des RipK3-abhängigen Zelltodes in primären Hepatozyten und Leberzelllinien“ für einen Aufenthalt an der Medizinischen Hochschule Hannover;
Dr. med. Andreas Kremer aus dem Universitätsklinikum Erlangen mit dem Projekt „Molekulare Mechanismen des cholestatischen Pruritus“ für einen Aufenthalt an der University of Amsterdam;
Dr. med. Paul Peter Manka aus dem Universitätsklinikum Essen mit dem Projekt „Hedgehog vermittelte immunologische Aktivierung von NKT-Zellen beim akuten Leberversagen“ für einen Aufenthalt im Institute of Hepatology, London;
Dr. med. Kai-Henrik Peiffer aus dem Universitätsklinikum Frankfurt am Main mit dem Projekt „HBV Genotyp G: die Rolle von HBe und HBs-Antigen für die Replikationseffizenz in der HBV-assoziierten Pathogenese“ für einen Aufenthalt am Paul-Ehrlich-Institut, Langen.
Dr. rer. nat. Maja Vujic Spasic von der Universität Ulm mit dem Projekt „Ectopic expression of Smad 7 in hepatocytes leads to iron overload in mice“ für einen Aufenthalt an der Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim.
„Mit den Stipendien können wir vor allem jungen Ärzten und Wissenschaftlern neue Perspektiven für ihre Forschungstätigkeit eröffnen. Die Förderung durch die Deutsche Leberstiftung ermöglicht den Stipendiaten einen guten Weg, ihre Forschung fortzusetzen und zu intensivieren“, erläutert Prof. Ansgar Lohse für die Gutachter die Bedeutung der Stipendien. „Es ist gut, dass die Deutsche Leberstiftung diesen Beitrag für die Forschungsvernetzung so nachhaltig leisten kann.“
Die Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs zwischen Forschungseinrichtungen werden auch für das Jahr 2014 ausgeschrieben. Bei Fragen zur Antragstellung steht die Geschäftsstelle der Deutschen Leberstiftung unter 0511 – 532 6819 oder per Mail an info@deutsche-leberstiftung.de gern zur Verfügung.

Die Deutsche Leberstiftung
befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung zu verbessern und die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen zu steigern, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige in medizinischen Fragen. Weitere Informationen: .
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