Die BTU bündelt Kompetenzen im Lausitzer Zentrum für Künstliche Intelligenz

Darüber hinaus soll die Forschung auf diesen Gebieten auf ein weltweit führendes Niveau gebracht und dort gehalten werden. Die Ergebnisse sollen unmittelbar für die industrielle Wertschöpfung in der Lausitz nutzbar gemacht werden. Zur Umsetzung dieses Vorhabens werden einzelne Projektideen mit KI-Bezug generiert und in einem übergreifenden Forschungsantrag zusammengeführt. Thematisch wird mit diesem Antrag eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung und den industriellen Anwendungen geschlagen und beispielsweise auch Fragen zur Ethik und Nachvollziehbarkeit berücksichtigt.

Anfang Dezember 2019 traf sich das LZKI-Konsortium zu einer ersten Fachtagung mit der Aufgabenstellung, die interne Vernetzung zwischen den Fachgebieten zu stärken und erste Projekt- und Kooperationsideen zu entwickeln. Das erfolgreiche Ergebnis kann sich sehen lassen. Es fanden sich in dieser ersten Diskussion bereits 19 Projektideen, auf deren Grundlage weitergearbeitet werden kann. Die Detailarbeit läuft bei einem Kernteam zusammen, dem bei der Fachtagung das Vertrauen zur Sichtung, Koordinierung, Projektauswahl, vor allem aber für die Ausarbeitung eines hochwertigen Antrages ausgesprochen.

An der Umsetzung des neuen Zentrums arbeitet ein breites fachübergreifendes Konsortium aus derzeit insgesamt 28 BTU-Professuren aus den Bereichen Informatik, Kommunikationstechnik, Umweltwissenschaften, Ingenieurwesen und Energie sowie den Gesundheitswissenschaften. Darüber hinaus sind das IHP Frankfurt (Oder) sowie die beiden Fraunhofer-Institute für Keramische Technologien und Systeme IKTS (BTU-Projektgruppe „Kognitive Materialien“) und für Photonische Mikrosysteme IPMS (Institutsteil Integrated Silicon Systems, ISS an der BTU) beteiligt.
Das Lausitzer Zentrum für Künstliche Intelligenz wurde im Rahmen der Eckpunkte zur Umsetzung der strukturpolitischen Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ als eine prioritäre Maßnahme für das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ eingestuft. Das Konzept wurde vom Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) befürwortet.

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