Die Beute eines Autogrammjägers entschlüsseln

Kommentare, Gedichte, Zeichnungen – fast 4000 Einträge auf 1179 Seiten sammelte Tetsuo Nozoe bis zu seinem Tod im Jahr 1996 in seinen Reisetagebüchern. Angefangen hatte der Chemiker auf seiner ersten Reise ins westliche Ausland: Als er im Juli 1953 den Alkaloidchemiker Clemens Schöpf in Darmstadt besuchte, bat er ihn, zum Abschied in sein Notizbuch zu schreiben. Von da an hatte Nozoe immer sein Notizbuch zur Hand, wenn er andere Forscher auf Tagungen oder auch privat traf.

Die Wissenschaftsjournalistin und promovierte Chemikerin Brigitte Osterath berichtet in den „Nachrichten aus der Chemie“, mit welchen Karikaturen und Kommentaren sich bekannte und renommierte Chemiker in die Notizbücher eingetragen haben. In dem Beitrag steht auch, wie jeder helfen kann, die noch unbekannten Einträge auf der interaktiven Website von Wiley-VCH „Bonding Beyond Borders“ ihren Urhebern zuzuordnen.

Die PDF-Datei des Beitrags gibt es bei der Redaktion der „Nachrichten aus der Chemie“ unter nachrichten@gdch.de.

Nahezu 80 000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den „Nachrichten“ über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.

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