Die besten Sonnenschutztipps

Sonnenschutz, Infektionen

Nach dem Winter, wo der Himmel oft bedeckt sich und sich Nebel hartnäckig in den Niederungen hält, freuen sich die meisten auf warme Temperaturen und Sonnenschein. Die Sonnenstrahlen sind für den Menschen wichtig, denn mit ihrer Hilfe kann der Organismus selbst Vitamin D herstellen. Ein Mangel ist gerade in Breitengraden wo es über Wochen trüb bleibt häufig. Doch auf der anderen Seite stellt die Sonne eine Bedrohung für die Haut dar. Dauerhaft kann zu viel davon sogar Hautkrebs auslösen. Doch auch zu vorzeitiger Hautalterung kommt es, wenn man sich zu oft ein Sonnenbad gönnt. Was in den 1970er Jahren noch zum guten Ton gehörte, nämlich sich der prallen Mittagssonne auszusetzen, wird heute von vielen schon gemieden. Gut so, meinen Experten denn die Sonne ist eine oft unterschätzte Gefahr.

Das größte Organ ist sehr sensibel

Rund 1,9 Quadratmeter Haut bedecken den Körper eines erwachsenen Mannes. Somit ist sie das größte Organ. Wer sich mit dem Thema Sonnenschutz befasst und wissen möchte warum dieser so wichtig ist, sollte den Aufbau der Haut kennen, sie besteht nämlich aus drei Schichten

  • Der Oberhaut (auch Epidermis genannt): Sie ist an manchen Stellen wie an der Ferse oder am Ellenbogen sehr dünn und ist aus Hornhaut zusammengesetzt. Die Oberhaut erfüllt eine sehr wichtige Aufgabe: Sie dient nämlich als Barriere und verhindert ein Eindringen von Erregern. Ist sie im Gleichgewicht, verhindert sie außerdem das Austrocknen. Die Oberhaut erneuert sich ständig selbst und stößt alte Hautpartikel als Schuppen ab
  • Die Lederhaut (Dermis) liegt darunter. Sie nimmt äußere Einflüsse wie Hitze wahr, weil darin Berührungsrezeptoren liegen. Auch Muskeln, Nerven, Schweiß- und Talgdrüsen sowie Blutgefäße liegen in der Dermis. Sie ist außerdem dafür zuständig, die Oberhaut mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. 
  • Unter der Lederhaut ist die als Subcutis bezeichnete Unterhaut zu finden. Hier sind Haarwurzeln verankert, außerdem ist sie von Venen und Arterien durchzogen. 

Von einem Sonnenbrand ist in erster Linie die oberste Hautschicht Epidermis betroffen. Bei intensiver Sonneneinstrahlung kann jedoch auch die Lederhaut Schaden nehmen. Da Kinderhaut noch sensibler ist als die von Erwachsenen, bekommen die Kleinen noch schneller einen Sonnenbrand. 

Regelmäßiges Eincremen schützt vor Sonnenbrand

Wer sich vor Sonnenbrand schützen möchte, kauft am besten hochwertige Sonnenschutzprodukte. Dabei ist wie bei anderen Hautpflegeprodukten auf Qualität zu setzen. Auch bei der Gesichtspflege gibt es große Unterschiede. Die BB Creams für gesunde und schöne Haut vereinen gleich mehrere Funktionen: BB steht für Blemish Balm was so viel heißt wie eine Kombination aus mehreren Präparaten in einem Produkt. Die BB Creme pflegt nämlich nicht nur die empfindliche Gesichtshaut, sie ist außerdem ein Make-Up und deckt Hautunreinheiten ab. Doch auch ein Sonnenschutz verbirgt sich in der BB Cream. Es gibt sie mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren für empfindliche, fettige oder reife Haut.

Für den Rest des Körpers ist die Auswahl an Sonnenschutzprodukten groß. Bei einer Sonnenmilch oder –lotion handelt es sich um ein Gemisch aus Wasser und Fett, das sich gut verteilen lässt. Sie eignet sich perfekt für trockene Haut. Bei Sonnencreme ist der Fettanteil höher. Sie ist dicker als Sonnenmilch und lässt sich nicht so gut verteilen. Allerdings gibt es Sonnencreme mit besonders hohen Lichtschutzfaktoren. Ein Sonnengel wird hingegen ohne die Zugabe von Fett hergestellt. Es gibt sie auch völlig ohne Konservierungs- und Duftstoffe. Aus diesem Grund sind die Produkte erste Wahl bei Allergikern. Besonders leicht aufzutragen sind Sonnensprays. Sie müssen allerdings auch wie Milch und Creme verrieben werden. 

Weitere Tipps zum Sonnenschutz

Manche tragen morgens Sonnenschutz auf und wähnen sich in dem Glauben für den ganzen Tag geschützt zu sein. Dem ist jedoch leider nicht so. Experten empfehlen beim Aufenthalt im Freien spätestens nach drei Stunden nachzucremen. Noch häufiger sollten Sportler den Sonnenschutz erneuern, da man beim Schwitzen dazu neigt, die Feuchtigkeit – und somit auch die Sonnencreme – vom Körper zu wischen. Doch auch nach jedem Aufenthalt im Wasser sollte erneut Sonnencreme aufgetragen werden. 

Bei hochwertiger Sonnencreme sollte man nicht sparen, selbst wenn die Tuben und Flaschen nicht ganz billig sind. Es lohnt sich immer wieder die Tests der Konsumentenschutzvereine zu beachten. Dabei kommt es nämlich teilweise zu überraschenden Ergebnissen: Manche Produkte vom Diskonter schneiden sehr gut ab und können bedenkenlos empfohlen werden. Wichtig ist jedoch, genügend davon aufzutragen. Ein hauchdünner Film reicht nicht aus, um den Körper für Stunden vor der Sonne zu schützen. 20 bis 30 Milliliter sollten es schon sein, das entspricht in etwa drei Esslöffel. Wer mit einer Flasche Sonnencreme zum Badeurlaub reist und glaubt damit auszukommen, der irrt. Die Rechnung ist ganz einfach: Wer sich dreimal pro Tag mit 30 Milliliter Sonnencreme verwöhnt, braucht in einer Woche 630 Milliliter davon. 

Die Eigenschutzzeit der Haut ist ein maßgeblicher Faktor dafür, wie leicht jemand einen Sonnenbrand bekommt. Empfindliche Typen können sich nur 10 Minuten der Sonne aussetzen, wer mit dunkler Haut geboren ist, wird auch nach einer halben Stunde nicht rot. Dennoch ist schon alleine wegen der Versorgung mit Feuchtigkeit für jeden Hauttypen regelmäßiges Eincremen wichtig.

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