Die „Beine des Autos“ fit halten

(dmd-k). Die Stoßdämpfer des Autos sind nicht nur für die Bequemlichkeit des Fahrers und der Insassen verantwortlich, sondern mehr noch für deren Sicherheit. Denn nur wenn die „Beine des Autos“ voll funktionsbereit und leistungsfähig sind, können sie sicherstellen, dass der Kontakt zwischen Pkw und Fahrbahn optimal ist. Und nur dann können Assistenzsysteme wie Anti-Blockier-System (ABS), elektronische Stabilitätskontrolle (ESP) oder Antriebsschlupfregelung (ASR) ihre segensreiche Wirkung voll entfalten.

Etwa fünf Millionen Mal bewegen sich die Stoßdämpfer schon bei einer Laufleistung von 10.000 Kilometern auf und ab. Der auftretende Verschleiß wird aber kaum beachtet. So ist etwa jeder zehnte Autofahrer nach Beobachtungen des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) mit defekten Stoßdämpfern unterwegs. Den Grund sieht der Verband unter anderem in der schleichenden Gewöhnung an das verschlechterte Fahrverhalten, da die Dämpfer ja nicht über Nacht defekt werden. Von Selbsttests durch Wippen oder Wackeln an den Kotflügeln ist abzuraten, da sie nur komplett funktionslose Stoßdämpfer enttarnen können. Empfehlenswert ist eine professionelle Untersuchung in der Kfz-Meisterwerkstatt bei Neuwagen nach etwa 60.000, bei älteren Fahrzeugen alle 20.000 Kilometer. Werkstattadressen und Infos gibt es unter http://www.kfz-meister-finden.de im Internet.

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