Die ältesten und die jüngsten Sammlungsschätze der Universität Greifswald

In den vergangenen Monaten haben Museologie-Studentinnen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen eines Praktikums hunderte Objekte der Paläontologie, Geologie und Mineralogie sowie der Geschichte des neuzeitlichen medizinischen Alltags digital erfasst. Das heißt, sie haben die Sammlungsobjekte fotografiert und digital inventarisiert. Nach wissenschaftlicher Recherche in Zusammenarbeit mit den Leitern der Sammlungen Dr. Stefan Meng und Dr. Hartmut Bettin haben die Praktikantinnen die Ausstellung mit Originalobjekten vorbereitet. Ein von Dr. Birgit Dahlenburg herausgegebener Ausstellungskatalog fasst diese Arbeit eindrucksvoll zusammen.

Die Ausstellung führt mit 500 Millionen Jahre alten Trilobiten und Herzschrittmachern das älteste und eines der jüngsten Sammlungsobjekte aus Greifswald zusammen. Sie stehen zugleich stellvertretend für die Sammlungsvielfalt und den Sammlungsreichtum der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie der Universitätsmedizin Greifswald.
Während eines Pressegespräches anlässlich der Ausstellung „Wissen Sammeln. Die digitalisierten Schätze der Greifswalder Universität − Sammlungsobjekte der der Geologie und der Medizingeschichte“ stellen wir Ihnen außergewöhnliche Stücke und die teilweise sehr bewegende Geschichte ihrer Sammler vor.

Pressegespräch „Wissen sammeln“
Freitag, 22. Februar 2012, 10:30 Uhr
Tagungssaal der Universitätsbibliothek
Felix-Hausdorff-Straße 10, 17489 Greifswald

Ausstellungseröffnung
Dienstag, 26. Februar 2013, 18:00 Uhr
Foyer der Universitätsbibliothek
Felix-Hausdorff-Straße 10, 17489 Greifswald

Die Universität Greifswald besitzt mit ihren 17 wissenschaftlichen Sammlungen und 5,74 Millionen Einzelobjekten ein unschätzbares kulturelles Erbe. Seit der Gründung der Universität Greifswald 1456 wurden diese Sammlungen von engagierten und interessierten Wissenschaftlern auf Sammelreisen und Exkursionen zusammengetragen und dienten der praxisnahen Ausbildung und wissenschaftlichen Forschungen.
Seit 2010 läuft Universität ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt zu den wissenschaftlichen Sammlungen, das auf eine Umsetzung der Empfehlungen des Wissenschaftsrates vom 2011 zur Entwicklung der universitären Sammlungen als Forschungsinfrastrukturen zielt.

Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit von Kustodie mit der Universitätsbibliothek und dem Universitätsrechenzentrum der Universität Greifswald sowie digiCULT-Verbund eG. Seit 2012 gibt es ein Internetportal zu den Sammlungen. Das Portal unter der Adresse www.wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de bietet Wissenschaftlern, Studierenden und Interessenten einen digitalen Zugang zum Sammlungsreichtum der Universität Greifswald.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen beim Pressegespräch zur Verfügung:
Dr. Birgit Dahlenburg − Leiterin der Kustodie der Universität Greifswald
Rita Sauer, M.A. − Projektmitarbeiterin Kustodie
Dr. Hartmut Bettin –Sammlungsleiter Medizingeschichte
Dr. Stefan Meng – Sammlungsleiter Geologie
Prof. Dr. Ralf Schneider – Leiter Universitätsrechenzentrum
Nicole Eichler und Eveline Rast − Studierende der Museologie an der der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin sowie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Weitere Informationen
Wissenschaftliche Sammlungen der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Digitalisierungsprojekt
Sammlungsobjekt des Quartals
Pressemitteilung des Wissenschaftsrates „Verborgene Schätze bergen − Wissenschaftliche Sammlungen besser für die Forschung nutzen“

Ansprechpartnerin an der Universität Greifswald
Dr. Birgit Dahlenburg
Leiterin der Kustodie
Domstraße 11, 17487 Greifswald
Telefon 03834 86-1122/-1123

Scroll to Top