Diabetiker brauchen Schutz

(djd). Diabetes ist eine folgenreiche Erkrankung: Schleichend und zunächst unbemerkt schädigt der erhöhte Blutzucker Organe, Blutgefäße und das empfindliche Nervensystem. Drei Viertel aller Diabetiker erkranken oder sterben an den Folgen einer Gefäßschädigung, erklären Experten der Gesellschaft für Biofaktoren e.V. (GfB). Jeder dritte Zuckerkranke leidet an Nervenschäden, einer diabetischen Neuropathie. Auch das Risiko für Nierenversagen und Augenerkrankungen ist deutlich erhöht.

Auf erste Symptome achten

Diabetiker sollten daher sorgsam auf Warnzeichen für das schädliche Wirken der Abbauprodukte des Zuckers achten. Erste Symptome einer Nervenschädigung können etwa „Empfindungsstörungen wie Kribbeln, Taubheitsgefühl, Brennen oder Schmerzen in Füßen und Händen“ sein, wie das Infoportal für diabetische Begleiterkrankungen http://www.milgamma.de aufklärt. Am wichtigsten bei der Behandlung der Folgeerkrankungen ist immer eine Optimierung der Blutzuckereinstellung. Aber auch Vitamin B1 kann ein wertvoller Bestandteil der Therapie sein, so die Empfehlung von Stoffwechselexperten. Ein fettlöslicher Abkömmling vom Vitamin B1 – das Benfotiamin – kann die gefährdeten Nerven und Blutgefäße von Diabetikern vor den schädlichen Auswirkungen des erhöhten Blutzuckers schützen. So wirkt es der diabetischen Neuropathie entgegen und lindert die mit ihr verbundenen Beschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheit und Schmerzen in den Füßen oder Händen.

Vitaminschutz für die Nerven

Das Provitamin, das sich mit allen Diabetes-Medikamenten kombinieren lässt, ist zum Beispiel als „milgamma protekt“ rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Benfotiamin kann vom Körper wesentlich besser aufgenommen werden als „normales“ Vitamin B1. Eine entsprechend wirksame Menge des Vitamins über die Nahrung aufzunehmen, ist kaum möglich, zumal Diabetiker über den Harn überdurchschnittlich viel Vitamin B1 ausscheiden.

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