Diabetes-Folgen ausbremsen

(djd). Für den menschlichen Körper ist Vitamin B1, auch Thiamin genannt, unentbehrlich. Es wird unter anderem für die Umwandlung von Zucker in Energie und für die Funktion der Nerven benötigt. Britische Wissenschaftler um Professor Paul Thornalley von der Universität Warwick warnen: Ein Diabetes sorgt offenbar häufig dafür, dass große Mengen an Vitamin B1 über den Urin verloren gehen, so die Erkenntnis der Forscher. Ein Mangel kann aber gefährlich werden: Ist zu wenig Vitamin B1 vorhanden, entstehen vermehrt schädliche Zuckerabbauprodukte, und diabetische Folgeschäden an Blutgefäßen und Nerven werden vorangetrieben. Auf diese Weise fördert ein Vitamin B1-Mangel auch die diabetische Neuropathie – eine Nervenschädigung, die sich meist zuerst an den Füßen durch Kribbeln, Brennen, Schmerzen oder Taubheit äußert.

Zur Behandlung der Neuropathie hat sich daher auch die Vitamin B1-Vorstufe Benfotiamin bewährt; das Provitamin ist für den Körper wesentlich besser verfügbar als herkömmliches Vitamin B1. Entsprechende Präparate, wie „milgamma protekt“, gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Benfotiamin kann bei regelmäßiger Einnahme Neuropathiebeschwerden wie Empfindungsstörungen, Schmerzen und Taubheit in den Füßen lindern sowie der Nervenschädigung entgegenwirken. Zusätzlich sollten Diabetiker Vitamin B1-reiche Vollkornprodukte, Walnüsse und Hülsenfrüchte auf den Speiseplan setzen. Weitere Informationen gibt es unter http://www.milgamma.de.

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