DGK-Preis für Wissenschaftsjournalismus geht an Werner Buchberger

Der in Nürnberg geborene BR-Journalist Werner Buchberger, der auch als Dozent an der Deutschen Journalistenschule tätig ist, übernahm Mitte der 1990-er Jahre die redaktionelle Verantwortung für eine monatliche 60-minütige Gesundheitssendung des Bayrischen Rundfunks und baute in der Folge unterschiedliche Gesundheitsangebote des Senders kontinuierlich auf und aus. 2001 startete er mit dem „Gesundheitsgespräch“ mit Dr. Marianne Koch das erste „trimediale“ Gesundheitsangebot des Bayrischen Rundfunks. Werner Buchberger ist auch verantwortlich für die 30-minütige Sonntagssendung „B5-Gesundheit“ und die zweistündige Montagssendung „Das Notizbuch“ zum Thema Gesundheit.

„Werner Buchberger wird gewürdigt für wissenschaftlich fundierten, unabhängigen Journalismus, der bei aktuellen Brennpunkten im medizinisch-wissenschaftlichen Komplex den direkten Kontakt sucht und lieber mit den Menschen als über Menschen redet“, begründete DGK-Präsident Prof. Dr. Georg Ertl in seiner Laudatio die Entscheidung für den Preisträger. „Insbesondere das Patient-Arzt-Verhältnis wird von ihm als hochsensibles, momentan gefährdetes Kulturgut betrachtet.“

Seine journalistische Karriere startete Werner Buchberger 1975 als freier Mitarbeiter des Bayrischen Rundfunks im Jugendfunk, ab 1990 war er als Redakteur im Familienfunk tätig, wo er unter anderem das neue Sendeformat „Ortstermin“ entwickelte.

Der DGK-Preis für Wissenschaftsjournalismus wird jährlich „in Anerkennung einer sachgerechten, unabhängigen und klinisch-hinterfragenden Berichterstattung und Kommentierung von Themen der Herz-Kreislaufmedizin“ verliehen. Er ist mit 2.500 Euro dotiert, ohne Sponsoring, wie dies bei anderen Preisen üblich ist, und wird vom DGK-Vorstand vergeben. Eine Eigenbewerbung von Medienvertretern ist nicht möglich. In vorangegangenen Jahren hatte die DGK unter anderem den

TV-Journalisten und Moderator Sascha Spataru, den Autor und Moderator Ranga Yogeshwar, Rainer Flöhl (FAZ), Peter Overbeck und Hagen Rudolph (Ärzte-Zeitung), Wolfram Goertz (Rheinische Post) oder Hartmut Wewetzer (Tagesspiegel) mit dem Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.

Kontakt:
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Prof. Dr. Eckart Fleck
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Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine gemeinnützige wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit mehr als 8200 Mitgliedern. Sie ist die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder und die Erstellung von Leitlinien. Weitere Informationen unter

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