DGE-Kongress 2018: Nachhaltige Entwicklungsziele – Ernährungssicherung für die Zukunft

Hunger beenden, Nahrungssicherheit schaffen und allen Menschen nahrhafte und gesunde Lebensmittel zugänglich machen – das ist eines der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Mit welchen Strategien die Ernährungswissenschaft und angrenzende Fachgebiete dazu beitragen können, diskutieren Wissenschaftler vom 7. bis 9. März 2018 auf dem 55. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Er steht unter dem Titel „Nachhaltige Entwicklungsziele – Ernährungssicherung für die Zukunft“.

Gesunde Lebensmittel für alle – dieses Ziel stellt Entwicklungs-, Schwellen- und Industrienationen gleichermaßen vor große Aufgaben. Das gilt besonders in Anbetracht globaler Probleme wie Klimawandel, demographischer Entwicklungen hin zu einer immer älter werdenden Weltbevölkerung, zunehmender Ungleichverteilung von ökonomischen Ressourcen und kriegerischer Auseinandersetzungen mit den daraus entstehenden Flüchtlingsbewegungen.

Auf dem 55. Wissenschaftlichen Kongress der DGE stehen die Ernährungsprobleme weltweit und vor der eigenen Haustür im Fokus. Eine zentrale Rolle spielt bei der Lösung der Probleme auch der Aspekt der Nachhaltigkeit.

Die drei Plenarreferenten widmen sich in ihren Vorträgen diesen Fragestellungen:

• „Welche Landwirtschaft taugt für die Zukunft?“ Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Otzberg
• „Impakt des Klimawandels auf Makro- und Mikronutrient Mangel in (sub)tropischen Ländern“ Prof. Dr. Rainer Sauerborn, Heidelberg
• „Mangelernährung mit Pflanzenernährung bekämpfen“ Prof. Dr. Ismail Cakmak, Istanbul, Türkei

Die DGE veranstaltet den Kongress gemeinsam mit der Universität Hohenheim, die in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert.

Die wissenschaftliche Leitung haben Prof. Dr. Lutz Graeve und Prof. Dr. Jan Frank, Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft sowie Prof. Dr. Stephan C. Bischoff, Institut für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim. Das Programm beinhaltet 65 Vorträge und 116 Posterpräsentationen von Nachwuchswissenschaftlern aus den Ernährungswissenschaften und verwandter Disziplinen.

Darüber hinaus bietet der Kongress Minisymposien zu den Themen Ernährungstherapie bei Diabetes, Ernährungsarmut in der Gemeinschaftsverpflegung, Insekten als Lebens- und Futtermittel, Getreideunverträglichkeiten, Lebensmittelproduktion mit weniger Fett, Zucker und Salz sowie zur Nationalen Verzehrsstudie (NVS) II und dem Nationalen Ernährungsmonitoring (NEMONIT) an.

Interessenten können sich bis zum 4. März 2018 anmelden. Weitere Informationen sowie das ausführliche Programm zur Veranstaltung sind zu finden unter https://www.dge.de/va/kongresse/wk55

Hintergrund: Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. mit Sitz in Bonn ist eine weitgehend öffentlich finanzierte, unabhängige und gemeinnützige Fachgesellschaft. Seit ihrer Gründung im Jahr 1953 beschäftigt sie sich mit allen auf dem Gebiet der Ernährung auftretenden Fragen und stellt Forschungsbedarf fest. Sie unterstützt die ernährungswissenschaftliche Forschung ideell, informiert über neue Erkenntnisse und Entwicklungen und macht diese durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar.

Durch Ernährungsaufklärung und Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung und -erziehung fördert sie die vollwertige Ernährung, sichert deren Qualität und leistet dadurch einen Beitrag für die Gesundheit der Bevölkerung.

Kontakt für Medien
Prof. Dr. Lutz Graeve, Universität Hohenheim, Fachgebiet Biochemie der Ernährung
T 0711 459 24195, E graeve@uni-hohenheim.de

Prof. Dr. Jan Frank, Universität Hohenheim, Fachgebiet Biofunktionalität und Sicherheit der Lebensmittel
T 0711 459 24459, E jan.frank@uni-hohenheim.de

Prof. Dr. Stephan Bischoff, Universität Hohenheim, Fachgebiet Ernährungsmedizin/Prävention und Genderforschung
T 0711 459 24100, E bischoff.stephan@uni-hohenheim.de

Zu den Pressemitteilungen der Universität Hohenheim
https://www.uni-hohenheim.de/presse

Text: DGE / Elsner

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