DFG verknüpft Förderatlas 2012 mit der „Landkarte Hochschulmedizin“

Für den Berichtszeitraum 2008 bis 2010 weist der Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Gesamtbewilligungsvolumen in Höhe von 1.265,1 Mio. Euro für universitätsmedizinische Einrichtungen aus. Mit Hilfe von Daten der „Landkarte Hochschulmedizin“ wird im Förderatlas eine passgenaue Pro-Kopf-Berechnung von DFG-Drittmitteln möglich.

Eine Medizinische Fakultät verfügte im Jahr 2008 im Durchschnitt über 96 Professuren. Pro Professur wurden von 2008 bis 2010 insgesamt 398.500 Euro von der DFG eingeworben. Doch wie sieht es an den einzelnen Standorten aus? Die Antwort findet sich im dem am 24. Mai 2012 veröffentlichen Förderatlas. Die Spannbreite reicht von 76.200 bis 788.400 Euro pro Professur.

„Mit dem Pilotprojekt ist erstmals eine genaue Zuordnung der DFG-Bewilligungen zu den Fakultäten möglich“, erläutert Professor Dieter Bitter-Suermann, Präsident des MFT Medizinischen Fakultätentages. „Die Leistungsfähigkeit der Organisationseinheiten innerhalb der Universitäten und die unterschiedlichen Profile der Standorte werden so deutlicher.“

Durch die Zusammenarbeit der DFG mit dem MFT wurden qualitätsgesicherte Daten aus „Landkarte Hochschulmedizin“ in Beziehung zu den Forschungsprojekten der DFG gesetzt. Die Landkarte ist ein vom MFT und dem Verband der Universitätsklinika (VUD) getragenes Monitoring-Instrument mit Informationen zur Lehre, Forschung, Krankenversorgung, Personal und Finanzen in der Universitätsmedizin. Alle drei Jahre erfolgt eine Neuauflage. Daten der 4. Auflage sollen Ende 2012 veröffentlicht werden. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn die DFG das Medizin-Projekt fortsetzt und dann von den bestehenden Möglichkeiten weiter Gebraucht macht“, sagt Bitter-Suermann.

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Belegexemplar erbeten

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