Deutschlands einziger Urwald

(djd). Strukturreiche, stabile Wälder und deren nachhaltige Nutzung sind heute primäres Ziel der Forstwirtschaft. Doch der Wert eines Baumes wurde schon viel früher erkannt. Bereits 1872 stellte der amerikanische Journalist Julius Sterling Morton einen „Arbor Day-Resolution“-Antrag. Heute wird alljährlich am 21. März der internationale Tag des Waldes begangen, um auf die Probleme und globalen Zusammenhänge dieses komplexen Ökosystems aufmerksam zu machen.

Der Luchs kehrt zurück

Die Bedeutung des Waldes für Mensch und Tier können Besucher anschaulich in Deutschlands einzigem Urwald, dem Nationalpark Bayerischer Wald, erleben. Um die Ursprünglichkeit und biologische Vielfalt der sensiblen Region wiederherzustellen, bleibt der Wald weitestgehend sich selbst überlassen. Im Kerngebiet an der Grenze zu Tschechien darf sich die Natur sogar vollkommen unberührt entfalten. Zusammen mit dem benachbarten tschechischen Nationalpark Šumava liegt hier im Herzen Europas somit das größte Naturschutzprojekt auf dem europäischen Kontinent. Im Tier-Freigelände des Nationalparks lassen sich Tierarten beobachten, die fast schon als ausgestorben galten, wie Luchse, Fischotter oder Wölfe.

Auf Bayerwald-Expeditionen

Spannende Einblicke in diesen vielfältigen Lebensraum bieten die Bayerwald-Expeditionen. So lernen Outdoor-Fans in den Naturcamps von Survival-Trainern wichtige Techniken für das Überleben in der Wildnis. Tierfreunde wandern auf Eselsafaris durch den Nationalpark. Und in Neuschönau bietet der mit 1.300 Metern weltweit längste Baumwipfelpfad einen grandiosen Ausblick auf das „grüne Dach Europas“. Diese und andere Erlebnisse können sich Urlauber unter http://www.bayerwald-expeditionen.de nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen. Zunächst sucht man sich eine Unterkunft aus und bucht dann verschiedene Erlebnisangebote dazu. Oder man wählt aus vielen fertig geschnürten Sommer- und Wintererlebnispauschalen ab 75 Euro.

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