Deutsches Institut für Ernährungsforschung hat einen neuen administrativen Vorstand

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und werde mich mit ganzer Kraft und vollem Engagement dem DIfE und meinen neuen Kolleginnen und Kollegen widmen, um die optimalen Arbeits- und Forschungsbedingungen am Institut zu erhalten“, erklärt Schröder-Smeibidl, die als Leiterin in der Hauptabteilung Facility Management am HZB lange Jahre für die Belange der technischen Infrastruktur verantwortlich war und dort gleichzeitig als Bauherrnvertreterin Erfahrungen auf dem Gebiet öffentlicher Bauvorhaben gewonnen hat.
„Ich bin glücklich, dass wir mit Frau Dr. Schröder-Smeibidl eine ausgesprochen erfahrene Administratorin gewinnen konnten. Mit ihrem bisherigen Werdegang bringt sie hervorragende Voraussetzungen für ihre neue Aufgabe mit, nicht zuletzt für die gemeinsam mit der Universität Potsdam geplanten Baumaßnahmen am Standort Rehbrücke“, sagt Prof. Dr. Tilman Grune, wissenschaftlicher Vorstand des DIfE.

Die gebürtige Bayreutherin ist diplomierte Physikerin. Bis zu ihrer Promotion im Jahr 1992 auf dem Gebiet der Festkörperphysik war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg ‚Tiefe Temperaturen‘ an der Universität Bayreuth tätig. Von dort wechselte sie im September 1993 an die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit Dienstort Hahn-Meitner-Institut Berlin (HMI), aus dem 2009 das HZB hervorgegangen ist. Ab 1995 am HMI angestellt, war sie zunächst als Wissenschaftlerin tätig, übernahm dann aber später verschiedene Führungspositionen im Bereich Zentrale Infrastruktur. So leitete sie die Abteilung Zentrale Informationstechnik und seit 2006 bzw. 2008 in Personalunion die Stabsabteilung Zentrale Sicherheit sowie die Hauptabteilung Facility Management und Bau, wobei sie für beide Standorte, Berlin-Wannsee und Berlin-Adlershof, zuständig war. Seit Mai 2010 war sie bis zu ihrem Wechsel ans DIfE als Prokuristin (Gesamtprokura) am HZB tätig.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen ernährungsassoziierter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Ursachen und Folgen des metabolischen Syndroms, einer Kombination aus Adipositas (Fettsucht), Hypertonie (Bluthochdruck), Insulinresistenz und Fettstoffwechselstörung, die Rolle der Ernährung für ein gesundes Altern sowie die biologischen Grundlagen von Nahrungsauswahl und Ernährungsverhalten. Das DIfE ist zudem ein Partner des 2009 vom BMBF geförderten Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Mehr Informationen unter .

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 88 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,6 Milliarden Euro. Mehr Informationen unter .

Pressekontakt:

Dr. Gisela Olias
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
Tel.: +49 33200 88-2278/-2335
E-Mail: olias@dife.de oder presse@dife.de
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