Deutscher Zukunftspreis 2013 – Dominik Tewiele von der WH ist dabei

Gelsenkirchen/Bocholt/Schwieberdingen. Ultrakurze Laserpulse spielen in der präzisen Fertigung innovativer Produkte bei Bosch, wo Absolvent Dominik Tewiele als Entwicklungsingenieur inzwischen arbeitet, eine große Rolle. Zusammen mit der Firma Trumpf und der Universität Jena ist Bosch für eine neu entwickelte Technologie für den „Deutschen Zukunftspreis 2013“ nominiert. Insgesamt sind drei Teams für den Preis in der engeren Wahl. Wer den Preis aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck erhält, wird im ZDF am vierten Dezember um 22:30 Uhr gezeigt. Die Veranstaltung kann auch schon ab 18:00 in einem ZDF-Live-Stream aus Berlin im Netz verfolgt werden.
Auszüge aus dem Präsentationsvideo auf den Seiten des „Deutschen Zukunftspreises 2013“ (www.deutscher-zukunftspreis.de) beschreiben die neue Technologie als bahnbrechend für die Fertigung verschiedenster Werkstoffe. Durch die Präzision des neuen Werkzeuges können kleinste Strukturen in Werkstoffen verwirklicht werden. Dadurch, so das Video, ist es beispielsweise möglich, zukünftig sparsamere Automobilmotoren herzustellen oder effizientere Solaranlagen. Auch genauere und verträglichere medizinische Implantate seien mit der neuen Technologie umsetzbar. Anwendungen von der Diamantbearbeitung bis hin zur Bearbeitung sensibler Kunststoffe wären mit der neuen Laser-Fertigungstechnik ebenfalls möglich. Der Bocholter Absolvent der Westfälischen Hochschule Dominik Tewiele (Abschlussjahrgang 2008 und Träger des dortigen Standortpreises benannt nach Lorenz Weegen) wird bei der Preisverleihungsfeier für den bundesdeutschen Zukunftspreis in Berlin dabei sein. Seit fünf Jahren arbeitet er im Bosch-Entwicklerteam an der Idee mit.
Nominiert für den „Deutschen Zukunftspreis 2013“ sind neben dem Puls-Laserteam, bestehend aus der „Robert Bosch GmbH“, Schwieberdingen, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des „Fraunhofer IOF“ aus Jena und der „TRUMPF Laser GmbH + Co. KG“ aus Schramberg, zwei weitere Teams: die „Coherent LaserSystems GmbH & Co. KG“ aus Göttingen (kristalline Schaltschichten für Displays) und ein Team von der Ludwig-Maximilians-Universität in München gemeinsam mit der „Philips Technologie GmbH“ aus Aachen (energiesparende Festkörperchemie).

Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Friedhelm Adolfs, Campus Bocholt der Westfälischen Hochschule, Fon (02871) 2155-812 oder 2155-802 (Dekanat), Fax (02871) 2155-800, E-Mail friedhelm.adolfs@w-hs.de

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