Deutscher Seniorentag 2018: Gesundheitskompetenz stärken – Selbstmanagement von Patienten fördern

Experten prognostizieren bis zum Jahr 2060 eine Zunahme der Lebenserwartung von sechs bis neun Jahren.(1) Durch den wachsenden Anteil Älterer in der Bevölkerung nimmt auch die Zahl jener mit Multimorbidität zu. Hierzulande leiden laut Robert Koch-Institut bereits 76 Prozent der Frauen und 68 Prozent der Männer zwischen 65 und 74 Jahren gleichzeitig unter mindestens zwei chronischen Krankheiten.(2) Diese Entwicklung hat auch das Bundesgesundheitsministerium erkannt und den Zielgruppen Ältere und chronisch Kranke eigene Kapitel im „Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ eingeräumt, der am 18. Februar 2018 in Kraft trat (www.nap-gesundheitskompetenz.de). Er zielt mit 15 konkreten Empfehlungen darauf ab, zum einen das Gesundheitssystem nutzerfreundlicher zu gestalten und zum anderen die Gesundheitskompetenz des Einzelnen zu fördern.

Alle Akteure des Gesundheitswesens sind gefragt

Bei der Umsetzung des Aktionsplans sind alle Akteure des Gesundheitswesens gefragt – von Krankenkassen über medizinische Fachkreise bis hin zur Pharmaindustrie. Seit langem trägt AbbVie mit unterschiedlichen Angeboten und Initiativen dazu bei, die Gesundheitskompetenz von Patienten zu stärken. „Wir sind seit vielen Jahren in der Entwicklung von Therapien gegen chronisch-entzündliche Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma tätig“, sagte Dr. med. Patrick Horber, Geschäftsführer von AbbVie, bei einem Vortrag im Rahmen des diesjährigen Deutschen Seniorentages unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier *. „Unsere Erfahrung zeigt uns, dass die medikamentöse Therapie von chronischen Erkrankungen nur ein Baustein für den Behandlungserfolg ist. Betroffene haben ihre Erkrankung oft besser unter Kontrolle, je mehr sie darüber Bescheid wissen.“

Auch die Europäische Patientenakademie (EUPATI / https://de.eupati.eu) setzt sich umfassend dafür ein, die Gesundheitskompetenz zu verbessern. „Unser Schwerpunkt liegt in der Aus- und Weiterbildung von Patientenexperten wie zum Beispiel Patientenorganisationen, so EUPATI-Landeskoordinator Tamás Bereczky. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Patienten medizinische Forschung zukünftig besser verstehen können.“

AbbVie bietet Patienten in den Therapiegebieten, in denen das Unternehmen aktiv ist, mit www.abbvie-care.de eine barrierefreie Plattform, auf der diese qualitätsgesicherte Informationen sowie Hilfsangebote und persönliche Ansprechpartner des AbbVie Care-Serviceprogramms finden können. Die Website trägt das Gütesiegel „Zugänglichkeit 90 plus“ der Initiative BIK (barrierefrei informieren und kommunizieren).

Außerdem unterstützt AbbVie Betroffene mit verschiedenen Programmen dabei, die Selbstmanagement-Fähigkeiten von Patienten zu verbessern, so etwa mit:

• RheuMotion: Die Initiative hat zum Ziel, regelmäßiges körperliches Training als festen Bestandteil der Rheumatherapie zu etablieren, um so den Therapieerfolg bei Rheuma-Patienten zu verbessern. Es zeigt Patienten auf, welche positiven Effekte körperliche Aktivität auf Erkrankung und Therapie hat (www.rheumotion.de).
• Parkinson-Magazin PARKOUR: Das Magazin bietet Parkinson-Patienten neben Einblicken in die Forschung viele praktische Tipps, die ihnen den Alltag erleichtern (www.parkour-magazin.de).

Die Projekte wurden gemeinsam mit Fachkreisen und Patientenorganisationen entwickelt und auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten.

Mit den Informationsangeboten und Initiativen setzt AbbVie bereits Zielvorgaben um, die sich das Bundesgesundheitsministerium mit dem Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz gesetzt hat.

* Vortrag und Podiumsdiskussion: Faszination Arzneimittelforschung mit Diskussion zum Thema ‚Gesundheitskompetenz fördern‘

(Foto v.l.):

Moderator: Stephan Pregizer
Referenten:
Tamás Bereczky – Landeskoordinator, Europäische Patientenakademie (EUPATI) Deutschland
Dr. Patrick Horber – Geschäftsführer AbbVie Deutschland
Dr. Siegfried Throm – Geschäftsführer Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa)

Quellen

(1) Statistisches Bundesamt: Bevölkerungsentwicklung bis 2060. Ergebnisse der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung. Aktualisierte Rechnung auf Basis 2015. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt 2015.
(2) Robert-Koch-Institut: Gesundheitsberichterstattung des Bundes. https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsGiD/2015/kurzfassung_gesundheit_in_deutschland.pdf?__blob=publicationFile, abgerufen am 30.4.2018

Über AbbVie
AbbVie (NYSE:ABBV) ist ein globales, forschendes BioPharma-Unternehmen, das sich der Entwicklung innovativer Therapien für einige der komplexesten und schwerwiegendsten Erkrankungen der Welt verschrieben hat. Mission des Unternehmens ist es, mit seiner Expertise, seinen engagierten Mitarbeitern und seinem Innovationsanspruch die Behandlungsmöglichkeiten in vier Therapiegebieten deutlich zu verbessern: Immunologie, Onkologie, Virologie und Neurowissenschaften. In mehr als 75 Ländern arbeiten AbbVie-Mitarbeiter jeden Tag daran, die Gesundheitsversorgung für Menschen auf der ganzen Welt voranzutreiben. In Deutschland ist AbbVie an seinem Hauptsitz in Wiesbaden und seinem Forschungs- und Produktionsstandort in Ludwigshafen vertreten. Insgesamt beschäftigt AbbVie Deutschland rund 2.600 Mitarbeiter. Neuigkeiten von AbbVie finden Sie unter news.abbvie.de, weiterführende Informationen zum Unternehmen gibt es unter www.abbvie.com und www.abbvie.de. Folgen Sie @abbvie_de auf Twitter oder besuchen Sie unsere Profile auf Facebook oder LinkedIn.

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