Deutsche Schule behebt Fachkräftemangel in Asien

(djd). Für deutsche Unternehmen, die in den Bereichen Metall, Elektro, Mechatronik und Chemie aktiv sind, ist der Fachkräftemangel auch im Ausland oft ein gravierendes Problem. Sie finden vielfach nicht genug qualifizierte Mitarbeiter und müssen das ausländische Personal weiterbilden, das dann vor Ort – oder auch zeitweise in Deutschland – eingesetzt werden kann. Hier setzen Ausbildungsgänge wie die neunmonatige Weiterbildung zum DIMI, dem „Deutschen Industriemeister International Metall“, an.

Qualifizieren und motivieren

Weil die Ausbildung „made in Germany“ einen so guten Ruf hat, ist sie für die Betriebe auch eine gute Möglichkeit, die Mitarbeiter an den Standorten außerhalb Deutschlands stärker an den Arbeitgeber zu binden. Der Lehrgang kann auch zur zusätzlichen Motivation der Mitarbeiter eingesetzt werden. Bis Ende August 2013 ist die Weiterbildung von drei weiteren Gruppen in den Bereichen Metall, Elektrotechnik und Chemie geplant. Zudem sind Praktika in der Holzverarbeitung und dem Automotive-Sektor vorgesehen. Weitere Informationen gibt es unter http://www.eckert-schulen.de im Internet.

Zertifikat der IHK-Akademie Ostbayern

Während des neunmonatigen Lehrgangs erwerben die Teilnehmer fundierte Kenntnisse in den Bereichen Betriebsführung, Recht, Technologie, Organisation und Personal und können so als Industriemeister zu einem Bindeglied zwischen Facharbeitern und Management werden. Bei einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung erhalten die DIMI-Teilnehmer ein Zertifikat der IHK-Akademie Ostbayern.

Der Lehrgang beinhaltet 360 Unterrichtseinheiten, die interdisziplinäres Basiswissen vermitteln sollen, und weitere 600, in denen der Schwerpunkt auf handlungsspezifischen Qualifikationen liegt. Zum Programm gehören außerdem ein zweimonatiges Praktikum sowie Besuche bei namhaften ortsansässigen Unternehmen, so dass sowohl von Seiten der Schüler als auch der Unternehmen die Möglichkeit besteht, wichtige Kontakte zu knüpfen.

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