Deutsche Schmerzspezialisten kooperieren mit serbischen Kollegen

Besonders interessant: Kerncurriculum

Beim ersten Vortrag von Prof. Treede ging es um Diagnostik und Therapie von Nervenschmerzen. Von besonderem Interesse für die serbischen Kollegen ist das Kerncurriculum, das die DGSS entwickelt hat. Es enthält die Grundlagen der Schmerztherapie in 14 Unterrichtsstunden und war speziell gedacht für den Einsatz in den Querschnittbereichen des Medizinstudiums in Deutschland – die einzige Möglichkeit, Schmerztherapie unterzubringen, nachdem sie als Pflichtfach aus der Approbationsordnung gefallen ist. In deutschen Medizinfakultäten ist das Curriculum inzwischen bekannt und wird bereits an mehr als der Hälfte der Standorte eingesetzt.

Erster Kontakt beim EFIC-Meeting

Ersten Kontakt knüpften die Vertreter beider Gesellschaften, die Sektionen der International Association for the Study of Pain (IASP) sind, beim Treffen der European Federation of IASP Chapters 2009, bei dem das Kerncurriculum präsentiert wurde. Auf serbischer Seite vertritt Prof. Dr. Miroslava Pjevic (Klinicki Center Vojvodina, Novi Sad, Serbien) als Präsidentin die Serbian Association of Pain Research and Treatment (SAPRT). Besuche sind in Novi Sad und Belgrad geplant. Neben Prof. Treede wird auch Dr. Andreas Kopf (Charité Universitätsmedizin Berlin) künftig regelmäßig nach Serbien reisen.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS, Lehrstuhl für Neurophysiologie, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Ludolf-Krehl-Str.13-17, 68167 Mannheim, Tel. 0621/383-9926, rolf-detlef.treede@medma.uni-heidelberg.de

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