Deutsche Infarktpatienten setzen nicht auf Alternativmedizin

Deutsche Infarktpatienten setzen nicht auf alternative Therapien. „Die Anwendung von komplementären/alternativen Therapien bei älteren Postinfarkt-Patienten ist mit 16 Prozent als gering anzusehen“, so Rupert Wende (Klinikum Augsburg) über die AMI-Elderly-Studie des Augsburger MONICA-CORA-Herzinfarktregisters. „Im Gegensatz zu Berichten aus Nordamerika beeinflusst die Anwendung dieser Heilmethoden und ‚Zusatzmittelchen‘ nicht die Compliance in Bezug auf die Einnahme der Standardmedikamente.“ Allerdings, so Wende, lässt sich bei Patienten mit zusätzlicher Anwendung klassischer alternativer Verfahren und der Naturheilkunde eine tendenziell bessere Lebensqualität nachweisen. Einzelne Aspekte waren sogar signifikant besser.

Die AMI-Elderly-Studie wurde heute auf der 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurden. Von Mittwoch bis Samstag (27. bis 30. April) diskutieren in Mannheim mehr als 7500 Teilnehmer aus rund 25 Ländern aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Kardiologie.

Quelle: Wende et al., Häufigkeit der Inanspruchnahme alternativer Therapien und deren Einfluss auf die Compliance bei älteren Infarktpatienten – AMI-Elderly-Studie des Augsburger MONICA/KORA-Herzinfarktregisters, Abstract 1652, Clin Res Cardiol 100, 2011

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Vom 27.-30. April 2011 in Mannheim:
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B & K Medien- und Kommunikationsberatung: 0621 / 4106 – 5005;
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Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7500 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.

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