Deutsche halten Überforderung am Arbeitsplatz überwiegend für „hausgemacht“

(mpt-196). Auch in diesem Jahr findet am 28. April wieder der „Internationale Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ statt, an dem sich alles um die Prävention von arbeitsbedingten Unfällen und Erkrankungen dreht. Zu Recht, wie man leider sagen muss – denn Statistiken zufolge scheidet bereits jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Die Zahl derer, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt nicht gewachsen sind, nimmt stetig zu und Burn-out hat sich mittlerweile zur regelrechten Volkskrankheit entwickelt. Laut einer TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen ( http://www.ergodirekt.de/ ) halten die meisten Bundesbürger eine Überforderung am Arbeitsplatz jedoch für vermeidbar, wenn sich die Betroffenen besser organisieren und ihr Zeitmanagement optimieren würden.

Hausgemachter Stress

Rund 62 Prozent der Befragten meinen nämlich, dass „sehr viel“ oder zumindest „viel“ Stress im Berufsleben selbstgemacht ist. Die Geschlechter sind dabei etwas unterschiedlicher Ansicht, denn während ganze 71 Prozent der Männer arbeitsbedingten Stress für hausgemacht halten, sind nur etwa 60 Prozent der Frauen der gleichen Meinung.

Einigkeit herrscht hingegen bei den Experten, die einstimmig meinen, dass Stressvermeidung im Kleinen anfängt: Ein gut strukturierter und übersichtlicher Schreibtisch ist demnach nicht nur für einen guten Eindruck gegenüber Chef, Kollegen und Kunden wichtig, sondern auch für das eigene Wohlbefinden. Gehäufte Papierberge und Chaos am Arbeitsplatz können nämlich erdrückend wirken und das Gefühl der Überforderung verstärken. Schließlich wird einem so ständig vor Augen geführt, dass man den eigenen Arbeitsplatz nicht im Griff hat, was auf Dauer die Psyche belasten kann.

Vorsorge wichtig

Da die Gründe für Burn-out und andere psychische Erkrankungen vielfältig sind, ist man mit einem besseren Selbstmanagement alleine noch lange nicht davor gefeit. Vielmehr ist davon auszugehen, dass auch künftig viele Berufstätige ihrem Job aufgrund einer arbeitsbedingten Erkrankung nicht mehr nachgehen können. Christoph Andersch von den Ergo Direkt Versicherungen empfiehlt daher jedem, rechtzeitig mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung vorzusorgen. Gerade in jungen Jahren ist der Gesundheitszustand in der Regel noch gut und der Abschluss einer Versicherung problemlos möglich. Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte, so Christoph Andersch, zwischen 70 und 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens liegen.

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