Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) mit neuem gaf-Geschäftsführer und neuen Projekten

„In Zukunft soll kein Mensch in Deutschland unnötig unter Schmerzen leiden“, sagt Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die DGS zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, die unmittelbar die Versorgung von Schmerzpatienten verbessern, z. B.:

1. Aufbau des bundesweiten Versorgungsforschungsprojekts DGS PraxisRegister Schmerz, das weltweit umfangreichste Schmerzregister.

2. Entwicklung der DGS PraxisLeitlinien, die neue Standards für eine patientenorientierte schmerzmedizinische Versorgung auf höchstem Niveau setzen.

3. Integration nichtärztlicher Berufsgruppen wie Physiotherapeuten und Apotheker in schmerzmedizinische Aus- und Weiterbildungen mit dem Ziel, Apotheken zur „KompetenzApotheke Schmerz“ und Physiotherapeuten im Fortbildungskurs „Schmerzkompetenz-Physiotherapie“ ein besseres Verständnis für die Hintergründe ärztlicher schmerztherapeutischer Entscheidungen zu vermitteln.

Ab sofort unterstützt Dr. Heinz Beitinger dieses Engagement als Geschäftsführer der Gesellschaft für algesiologische Fortbildung (gaf mbH). Der promovierte Biologe verfügt über langjährige Managementerfahrung und ist seit den 80iger Jahren mit den vielfältigen Fragestellungen der Schmerzmedizin vertraut. „Ich freue mich darauf“, so Dr. Heinz Beitinger, „gemeinsam mit der DGS, der europaweit größten Schmerzfachgesellschaft, für das Recht der Menschen auf eine adäquate Schmerzmedizin zu kämpfen.“ Beitinger übernimmt die Geschäftsführung von Harry Kletzko, der sich in den Ruhestand verabschiedet. Er hatte sich seit 2002 für die Belange von Patienten mit Schmerzen eingesetzt und zahlreiche Projekte der DGS ermöglicht und unterstützt.

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS)

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit mehr als 4.000 Mitgliedern die größte europäische ärztliche Fachgesellschaft, die sich für eine bessere Versorgung von Schmerzpatienten und für ein besseres Verständnis und für bessere Diagnostik und Therapie des chronischen Schmerzes einsetzt. Sie ist bundesweit in mehr als 120 regionalen Schmerzzentren organisiert, in denen interdisziplinäre Schmerzkonferenzen veranstaltet werden. Oberstes Ziel der DGS ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. Dies kann nur durch die Etablierung der Algesiologie in der Medizin erreicht werden. Dazu gehört die Qualitätssicherung in der Schmerzmedizin durch die Etablierung von Therapiestandards sowie die Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten der Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie für Ärzte aller Fachrichtungen. Die DGS gibt den Schmerztherapieführer heraus, in dem alle Mitglieder aufgelistet sind. Gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. organisiert die DGS den jährlich stattfindenden Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main.

Geschäftsstelle
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
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