Der Weg zur Rente ist oft steinig

(djd). Das Thema „Burnout“ war wie kaum ein anderes in den vergangenen Monaten in den Medien präsent. Oftmals ging es darum, dass solche psychischen Erkrankungen mittlerweile sogar die häufigste Ursache einer Berufsunfähigkeit sind. Dabei wird leicht übersehen, dass in vielen „traditionellen“ Berufen – gerade im Handwerk – noch ganz andere Risiken existieren. Immerhin hat etwa jeder vierte Fall von Berufsunfähigkeit seine Ursache im Bereich der Wirbel und Gelenke.

Gerade körperlich arbeitende Menschen sind davon betroffen. So kann beispielsweise ein Fliesenleger seinen Beruf nicht mehr ausüben, wenn seine Knie nicht mehr „mitmachen“. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher vor allem für körperlich stark beanspruchte Arbeitnehmer oder Selbstständige unverzichtbar. Umso ärgerlicher ist es, dass Handwerker in der Regel besonders hohe Beiträge für diese wichtige Police zahlen müssen.

Schutz speziell für Handwerker

„Unser neuer ,HandwerkerSchutz‘ bietet hier eine Alternative“, betont deshalb Jürgen Hansemann von der Nürnberger Versicherungsgruppe. „Sie besteht aus drei Bausteinen. Der ,BasisSchutz‘ beinhaltet eine Grundunfähigkeits-Versicherung. Ab einem zwölfmonatigen Verlust einer der Grundfähigkeiten Sehen, Sprechen, Hören, Gebrauch der Hände, der Beine oder der Arme sowie Autofahren wird eine monatliche Rente fällig.“ Zudem springt diese Police ein, wenn die versicherte Person pflegebedürftig wird. Weitere Bausteine sind der „UnfallSchutz“ und die „SchnellHilfe“, bei der vom Versicherer bei bestimmten Krankheiten einmalig Kapital bereitgestellt wird. Dieses Leistungspaket ist gerade auf Menschen in Handwerksberufen zugeschnitten, die sich die klassischen Berufsunfähigkeitstarife nicht leisten können.

Absicherung nach dem Baukastenprinzip

Beim Baustein „UnfallSchutz“ hat der Kunde die Wahl: Er kann sich zwischen einer Unfall-Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung, die eine monatliche Rente vorsieht, wenn er aufgrund eines Unfalls berufsunfähig wird, und einer Unfallversicherung mit einer Kapitalleistung, die auch den privaten Bereich abdeckt, entscheiden. Dabei sind Such-, Bergungs- und Rettungskosten bis 26.000 Euro eingeschlossen. Je nach Einzelfall kommen die unterschiedlichen Bausteine zum Tragen. Ein Beispiel: Durch herabfallende Steine erleidet ein Pflasterer sehr starke Quetschungen an beiden Händen und kann sie deshalb nicht mehr benutzen. In diesem Fall greifen der „BasisSchutz“ mit einer monatlichen Rente und die Leistungen aus dem „UnfallSchutz“.

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