Der Umgang mit Gelenkverschleiß

(djd). Knirschende Knie-, schmerzende Hüft-, geschwollene Fingergelenke: Chronische Gelenkerkrankungen durch Knorpelverschleiß sind längst zur Volkskrankheit geworden. Bei etwa 35 Millionen Deutschen lässt sich Schätzungen zufolge im Röntgenbild eine Arthrose nachweisen, rund ein Drittel davon dürfte Beschwerden haben. Wie es dazu kommt, weiß Dr. med. Frank Weinert, Allgemein- und Sportmediziner aus Müllheim: „An erster Stelle steht, neben dem Alter, das Übergewicht. Viele Menschen tragen heutzutage viel zu viele Kilos mit sich herum – und die belasteten Gelenke spüren jedes einzelne davon.“ Übergewicht belaste die Gelenke sogar doppelt. Es gebe Hinweise, dass neben der erhöhten Knorpelbelastung spezielle Botenstoffe, die im Fettgewebe gebildet werden, negativ auf den Knorpelstoffwechsel wirken.

Gelenkfreundliches Verhalten

Spätestens, wenn eine beginnende Arthrose festgestellt werde, solle man sich bewusst gelenkfreundlich verhalten und Risikofaktoren wie Übergewicht abbauen. Der Mediziner weist darauf hin, dass der Knorpel „ernährt“ werden könne: „Für die Funktionstüchtigkeit des Knorpels ist eine Versorgung mit gelenkaktiven Nährstoffen entscheidend. Das gilt umso mehr, wenn der Knorpel bereits angegriffen ist. Man kann – das ist nachgewiesen – seine Gelenke, vor allem bei Arthrose, durch eine gezielte Nahrungsergänzung unterstützen. In Orthomol Arthro plus zum Beispiel sind zum einen wichtige Knorpelbestandteile wie Glucosamin-, Chondroitinsulfat und Hyaluronsäure enthalten, zum anderen gelenkaktive Mikronährstoffe wie Antioxidanzien, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D3.“

Bewegung ist wichtig

Zur Unterstützung der Gelenkgesundheit gehöre auch eine gelenkfreundliche Bewegung, denn „Gelenke müssen bewegt werden, damit sie nicht ,einrosten‘. Durch die Bewegung werden nämlich Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit in den Knorpel einmassiert. Auch bei bereits vorhandenen Knorpelschäden ist es deshalb ganz wichtig, dass man nicht in ein Schonverhalten verfällt, sondern in Bewegung bleibt. Nur dann verbessert sich langfristig die Gelenkfunktion und Schmerzen verringern sich“, so der Experte.

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