Der Traum muss finanzierbar bleiben

(djd). Der Traum von der eigenen Immobilie wird auch in diesem Jahr viele Bundesbürger beschäftigen. Gründe dafür gibt es einige. Da sind zum einen die Meldungen über den drastischen Anstieg der Mieten und den Mangel an bezahlbaren Wohnungen in den Ballungsräumen – und da sind zum anderen die weiterhin äußerst niedrigen Hypothekenzinsen.

Experten warnen allerdings trotz des extrem günstigen Baugelds vor überstürzten Entscheidungen: Wichtig ist und bleibt eine solide Finanzierung. Jeder angehende Bauherr sollte gründlich prüfen und sich beraten lassen, welche Raten er monatlich verkraften kann. Denn auch in der Niedrigzinsphase gehen Häuslebauer und Immobilienkäufer große Risiken ein, im Normalfall verschulden sie sich über Jahre hinweg mit hohen Summen.

Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen rät zudem dringend dazu, eine Immobilienfinanzierung gegen alle Eventualitäten abzusichern: „Die Finanzierung steht und fällt mit dem ausreichenden monatlichen Einkommen. Stirbt etwa der Hauptverdiener, ist die Familie mit den Verpflichtungen meist komplett überfordert und das fremdfinanzierte Eigenheim kommt unter den Hammer.“ Vor diesem Fall könne man sich günstig mit einer Risikolebensversicherung schützen. Sprott empfiehlt, das Fünffache des Jahresnettoeinkommens als Versicherungssumme einzusetzen, wenn man kleine Kinder hat.

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