„Der Pflege-Bahr bleibt eine Teilabsicherung“

(djd). Experten prognostizieren bis 2030 einen Anstieg der Pflegebedürftigen in Deutschland um 40 Prozent. Die drohenden Kosten sind durch die gesetzliche Pflegeversicherung bei weitem nicht gedeckt. Die Politik will die private Vorsorge daher mit einer neuen Pflegezusatzversicherung ankurbeln. Beim „Pflege-Bahr“ müssen Versicherte einen Beitrag von mindestens zehn Euro monatlich selbst leisten, der Staat gibt fünf Euro Zuschuss pro Monat dazu.

Worauf achten bei der Tarifwahl?

Vor allem jüngere Menschen werden vom Pflege-Bahr profitieren, denn mit relativ niedrigen Beiträgen können sie attraktive Pflegegeld-Höhen absichern. Philipp Vogel, Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG, führend im Bereich Pflegevorsorge: „Die Pflege-Bahr-Tarife einzelner Anbieter liegen in ihren Leistungen dicht beisammen. Deshalb haben wir unseren Tarif bei Wartezeit, weltweiter Geltung oder Dynamik zum Inflationsausgleich kundenfreundlicher gestaltet.“

Pflege-Bahr allein reicht nicht

Trotzdem kann die Versorgungslücke mit dem Pflege-Bahr nicht geschlossen werden. Und im Vergleich zu ungeförderten Tarifen hat diese Absicherung Grenzen. Vogel betont: „Pflege-Bahr ist als Anreiz zu verstehen. Eine ausreichende Pflegevorsorge ist nur durch die Kombination mit einem ungeförderten Ergänzungstarif möglich. Hierdurch sichert man sich den staatlichen Zuschuss, kann die Versorgungslücke schließen und erhält umfassendere Leistungen.“ Wichtig sei daher, bei der Auswahl eines Pflege-Bahr-Tarifs auch auf leistungsstarke Ergänzungstarife zu achten.

Die Deutsche Familienversicherung hat in diesem Tarif Leistungen ihrer Pflegeversicherung „DeutschlandPflege“ eingebaut. Ein Tarif, der in unabhängigen Ratings mehrfach Höchstwerte erhielt. Stiftung Warentest bewertete das Pflegetagegeld zum Beispiel für 45-jährige Kunden mit einem „sehr gut“ (Finanztest 5/2013). Unabhängig von der Tarifwahl gilt laut Vogel aber immer: „Je früher man vorsorgt, desto höher die Leistungen bei gleichbleibend niedrigen Beiträgen.“ Mehr Informationen gibt es unter der kostenlosen Hotline 0800-1010948 oder http://www.dfv.ag im Internet.

Scroll to Top