„Der Komplementärmedizin und Naturheilkunde eine Stimme geben“

„Wenn sich jetzt das Hauptstadtbüro Komplementärmedizin konstituiert, ist das ein wichtiger Schritt, über Naturheilkunde, integrative Medizin und komplementärmedizinische Therapie aufzuklären“, sagt  Dr. Ralf Heinrich, Leiter der Praxisklinik für Integrative Medizin Berlin. „Eine solche Institution ist zeitgemäß und folgerichtig angesichts des Dilemmas, das die Komplementärmedizin in der Bevölkerung, aber weniger von Politik oder Krankenversicherungen anerkannt sind. Das Büro bietet den Rahmen, Möglichkeiten und  Ziele der Komplementärmedizin zu bündeln, öffentlich zu  machen und politisch zu vertreten.“

Heinrich nimmt dabei Bezug auf die Studie „Natur und Medizin“ der Charité in Berlin. Danach nutzen mehr als 60 Prozent der Senioren Komplementärmedizin, meist als Ergänzung zur Schulmedizin. Allerdings wissen nur 60 Prozent der Anwender, ob die Alternativen Therapien und Mittel ohne Nebenwirkungen mit Präparaten der Schulmedizin einhergehen. „Hier sind auch Ärzte gefordert, sich Rat u zu holen. Das Büro bietet diese Möglichkeit. Hier steht gebündelte Kompetenz zur Komplementärmedizin zur Verfügung.“

Heinrich verweist auf die Worte von  Dr. med. Roland Bersdorf für AnthroMed: „Es ist eine sehr gute Entwicklung, dass sich die Interessenvertretung für die komplementärmedizinischen Ansätze enger zusammenschließt – im Sinne einer integrativen Medizin, für die wir uns jetzt noch besser einsetzen können.“

Im Büro finden sich: AnthroMed; der Berufsverband Deutscher Präventologen e.V; der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD); der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ); die Hufelandgesellschaft (Dachverband der Ärztegesellschaften für Naturheilkunde und Komplementärmedizin) sowie der Kneipp-Bund e.V., Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention.

 

 

 

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