Der Gutedel – ein traditioneller Trinkwein

(djd). Gutedel – diese Bezeichnung lässt bei einem Wein einiges erhoffen. Und tatsächlich hat diese Rebsorte inzwischen eine mehr als 5.000 Jahre alte Geschichte, sie wurde vermutlich von Palästina aus über Frankreich ins Markgräflerland zwischen Freiburg und der Schweizer Grenze importiert. Dort baut man die meisten Gutedelweine zu leichten, süffigen Trinkweinen aus. Und dabei machte sich vor allem die Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim einen Namen: 60 Prozent der gesamten Produktion dieser Sorte haben inzwischen Goldmedaillen oder Cup-Auszeichnungen eingeheimst.

Fruchtige Aromen überzeugten die Jury

Jetzt wählte eine Fachjury, zu der Gastronomen und Weinspezialisten zählen, die Edition Graf Zeppelin (Müllheimer Burg Neuenfels) und die Edition Sonnenstück-Schloss Bürgeln (Schliengener Sonnenstück) – beide von 2011 – für herausragende Platzierungen im Gutedelcup 2012 aus. Kellermeister Philip Dahm schätzt an beiden Weinen vor allem die fruchtigen Aromen. Ein Selektionswein von spezieller Güte ist das „Schliengener Sonnenstück“. „Die Trauben stammen aus ertragsreduzierten Anlagen und schmecken nach reifen Äpfeln und Birnen.“ Bekömmlich seien die Weine durch ihre milde Säure und den dezenten Restzucker.

Mehr als 1.800 Sonnenstunden sorgen für die Reife

760 Winzer sorgen in der Winzergenossenschaft dafür, dass rund 2,9 Millionen Flaschen Wein pro Jahr produziert werden. Dabei macht der Gutedel einen Anteil von ca. 20 Prozent an allen Rebsorten aus. Weil die Rebe eher geschmacksneutral ist, kommen das Terroir, der Boden, das Kleinklima und die Lage des Rebstocks besonders gut zur Geltung. Dabei profitieren die Weinexperten von den weich geschwungenen Hügeln und steil abkippenden Hängen, in deren fruchtbaren Lößböden ihre Rebstöcke verwurzelt sind. „Mehr als 1.800 Sonnenstunden jährlich sorgen für die richtige Reife“, sagt Kellermeister Philip Dahm. „Unsere Weine sind quasi Landschaften zum Mitnehmen.“ Alle Weine kann man in Kartons ab sechs Flaschen unter http://www.sonnenstueck.de bestellen. Bei Aktionen gibt es sogar ab 24 Flaschen frei Haus, ohne Porto und Verpackungskosten.

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