Der genmodifizierte Mensch: Gentherapie beim Menschen – mit Gentaxis, Genschere und Co.

Science Fiction? Oder etwa schon Realität? Tatsächlich werden schon seit 20 Jahren Menschen über die somatische Gentherapie, also die Gentherapie an Körperzellen, im Rahmen von klinischen Studien behandelt und sogar geheilt. Menschen, die sonst keine Therapieoption haben. Seien es Kinder, die an einer so ausgeprägten Immunschwäche leiden, dass sie durch opportunistische Erreger schwer bis tödlich erkranken, oder auch Krebspatienten, deren aggressiver Blutkrebs mit Chemo- und Bestrahlungstherapie einfach nicht in den Griff zu bekommen ist. Und langsam tragen die klinischen Studien Früchte: In den letzten fünf Jahren wurden in der EU schon drei Gentherapeutika zugelassen. Die Gentherapie wächst aus ihren Kinderschuhen heraus. Ist es dann tatsächlich schon Zeit für „die nächste“ Revolution? Vielleicht. Seit ein paar Jahren gibt es eine neue Wunderwaffe im Werkzeugkasten der Gentherapeuten: die Genschere, oder auch CRISPR/Cas9 genannt. Plötzlich scheint vieles möglich, was vor kurzem noch unmöglich schien. Ganz einfach sei es nun, jedes beliebige Gen zu korrigieren, jeder Defekt könne ausgemerzt werden. Aber ist das wirklich so? Was wird mit CRISPR/Cas9 und seinen Kollegen, den Zinkfingernukleasen und TAL-Effektoren, eigentlich schon gemacht? Wieviel kann da noch kommen? Der Vortrag lädt ein zu einer kleinen Reise ins Reich der Gentherapeuten. Anschauliche Beispiele und Metaphern gewähren einen Einblick in die Welt der Gene.

Ihre Medienansprechpartnerin für weitere Informationen:
Prof. Dr. Angelika Loidl-Stahlhofen, Fachbereich Elektrotechnik und angewandte Naturwissenschaften, Campus Recklinghausen der Westfälischen Hochschule, Telefon (02361) 915-545, E-Mail angelika.loidl-stahlhofen@w-hs.de

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