Der Extraschwung auf allen Strecken

(dmd-k). Elektrofahrräder sind nur etwas für Gelegenheitsradler, die es bequem und gemütlich mögen? Wer so denkt, der irrt gewaltig: Der Boom der Pedelecs hat längst auch sportlich ambitionierte Radfahrer erreicht. Sich mit dem Elektromotor etwas zusätzlichen Schwung zu verschaffen, ist bei ihnen keineswegs verpönt. Im Gegenteil: Schließlich unterstützt beim Pedelec der Elektromotor das Vorwärtskommen nur dann, wenn man selbst in die Pedale tritt. Muskelkraft ist also weiter gefragt, und die Extraportion Vortrieb hilft dabei, steile Anstiege zu meistern oder auch mal längere Tagesetappen zurückzulegen. Allein im Jahr 2012 haben sich laut dem Statistik-Portal Statista 380.000 Bundesbürger für ein neues Elektrofahrrad entschieden – drei Jahre zuvor wurden nur 150.000 Modelle verkauft.

Citybike oder Sportrad

Dabei gilt: Pedelec ist längst nicht mehr gleich Pedelec. „Das Angebot im Bereich der Elektrofahrräder ist parallel zu der stark steigenden Nachfrage deutlich gewachsen. Heute gibt es Modelle für nahezu jeden Anspruch, vom Citybike über Crossräder bis zum Mountainbike“, sagt etwa der E-Bike-Experte und Autor Jochen Treuz. In seinem Fachbuch „Pedelecs/ E-Bikes selbst bauen“ (Franzis Verlag 2011) erklärt er, wie man auch ein vorhandenes Qualitätsrad nachrüsten kann. Wer sich stattdessen für ein neues Pedelec interessiert, findet bei Manufakturen wie beispielsweise Senglar individuell angepasste Modelle.

Sportlich unterwegs

Wer das Rad für den Weg ins Büro oder für Einkäufe benötigt, ist etwa mit einem robusten Cityrad gut unterwegs. Mountainbiker mögen es wilder und benötigen dafür ein besonders solides Modell. Dafür gibt es ebenso passende Versionen wie für sportliche Fahrer. Unter http://www.senglar.info findet man eine Übersicht über alle Möglichkeiten. So sind zum Beispiel Trekkingräder die richtige Wahl für lange Touren im Urlaub, während Crossräder mit ihrem besonders leichten Gewicht gerade für sportliche Ausflüge gefragt sind. Wer noch speziellere Wünsche hat, kann sich sogar sein Individualbike bauen lassen – oder einfach das vorhandene Rad zum Pedelec nachrüsten lassen. Ein Vorteil dabei: Das „Tuning“ ist deutlich preisgünstiger als der Neukauf.

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