Der Alltagslärm bleibt draußen

(djd). Der Straßenverkehr direkt unter dem Fenster, der Rasenmäher des Nachbarn, laut spielende Kinder: Geräusche gehören zum Alltag dazu. Doch auch hier ist es eine Frage der Dosis, was noch gesund ist. Ein Zuviel an Lärm kann krank machen, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen bewirken. Noch ärgerlicher wird der hohe Geräuschpegel, wenn dadurch dauerhaft der Schlaf beeinträchtigt wird. Dabei gibt es wirksame Mittel, Alltagsgeräusche einfach auszusperren – und zugleich den Heizenergieverbrauch nachhaltig zu senken.

Umweltfreundliches Baumaterial

Mit einer wirksamen Dämmung lässt sich beides bewirken: eine Senkung der Heizkosten und ein guter Schallschutz. Als wahrer Alleskönner erweisen sich in dieser Hinsicht etwa Zellulosefasern, die aus alten Tageszeitungen gewonnen werden. Der umweltfreundliche Baustoff, der beispielsweise vom österreichischen Hersteller Isocell angeboten wird, sorgt nicht nur für ein behagliches Raumklima. Vergleichende Prüfungen haben zudem ergeben, dass eine Gebäudedämmung mit dem Zellulosematerial um bis zu sieben Dezibel bessere Schalldämmwerte im Vergleich zu herkömmlichen Fasermatten erzeugt. Im Internet unter http://www.klugdämmen.de gibt es mehr Informationen dazu.

Lückenlos dicht

Ein Grund dafür liegt in der speziellen Verarbeitung des Dämmstoffs: Die Zellulosefasern werden von zertifizierten Betrieben auf maschinelle Art in Hohlräume von Wänden und Decken eingeblasen. Dadurch wird eine besonders dichte und lückenlose Dämmung erreicht, die sich in sinkenden Heizkosten und einem deutlich messbaren Schallschutz bemerkbar macht. „Die Zellulosedämmung ist nicht nur wirksam, sondern zugleich auch ökologisch überaus vorteilhaft“, betont Isocell-Dämmexpertin Gabriele Leibetseder. Das Material ist ebenso für den Neubau wie für die Modernisierung von Gebäuden geeignet und wird von qualifizierten Fachbetrieben verarbeitet.

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