Der 10. ALPHA-Kongress widmet sich dem Schmerz

Auf dem Symposium, das sich vor allem an Anästhesisten, Intensivmediziner, Neurologen, Psychologen, Psychiater, Allgemeinmediziner, Internisten, Chirurgen, Pflegefachkräfte und Physiotherapeuten richtet, werden die vielfältigen Facetten des Schmerzes im klinischen Alltag, der Umgang damit sowie neue und alternative Behandlungsformen beleuchtet. Dabei werden auch sensible Themen wie die Schmerztherapie bei demenzkranken Menschen, Suizidgedanken bei älteren Patienten und Schmerzen ohne erkennbare Ursachen diskutiert und Erfahrungen dazu ausgetauscht (s. Programm).

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an starken chronischen Schmerzen. Im Gegensatz zum akuten Schmerz hat der chronische Schmerz seine sinnvolle Alarmfunktion verloren. Der Schmerz wird zum eigenständigen Krankheitsbild, bei dem neben körperlichen Störungen auch psychische und soziale Veränderungen zu einem hohen Leidensdruck und schwerwiegender Beeinträchtigung im Alltag führen. In Greifswald können sich Patienten an die Schmerzambulanz oder die Schmerztagesklinik wenden. Darüber hinaus verfügt die Universitätsmedizin über Experten in der stationären Schmerztherapie, engagiert sich seit vielen Jahren im „Qualitätsmanagement Akutschmerz“ und trägt seit vier Jahren auf diesem Gebiet ein offizielles Gütesiegel.

Öffentliche Vorlesung für interessierte Bürger (Eintritt frei!)
Moderne Schmerztherapie
Oberärztin Dr. Stefani Adler, Leiterin der Schmerztagesklinik an der Unimedizin Greifswald
Sonnabend, 31. August 2013,
um 15.00 Uhr
Alfried Krupp Kolleg Greifswald, Martin-Luther-Straße 14

Das vollständige Tagungsprogramm:

Universitätsmedizin Greifswald
Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Direktor: Prof. Dr. med. Michael Wendt
Sauerbruchstraße, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-58 60 oder 86 58 01
E alpha@uni-greifswald.de

Scroll to Top