Depression: Erkennen! Behandeln! Helfen!

Depressionen werden von den Betroffenen, aber auch von den Angehörigen, Kollegen und Freunden häufig unterschätzt und nicht selten als persönliches Versagen der Erkrankten eingeordnet. Es handelt sich jedoch um eine ernsthafte Erkrankung, die ein hohes Maß an subjektivem Leid und sozialen Folgen mit sich bringt. Jeder Fünfte kann im Laufe seines Lebens an einer Depression erkranken. Nur jede zweite Depression wird frühzeitig erkannt. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) lädt zu einer Kooperationsveranstaltung der Patientenuniversität, der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, des Instituts für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung und des Bündnisses gegen Depression in der Region Hannover in die Hochschule ein. Ziel der Tagung ist es, das Wissen über die Krankheit in der Bevölkerung zu erweitern, über die gesundheitliche Situation depressiver Menschen aufzuklären und Möglichkeiten zu zeigen, die beim Umgang mit der Erkrankung helfen.

Bürgerinnen und Bürger, Betroffene und Angehörige, Selbsthilfegruppen, ehrenamtlich Tätige sowie Vertreter unterschiedlicher Professionen können kostenlos an der Tagung teilnehmen am

• Sonnabend, 12. Juni 2010
• 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr
• Hörsaal F, Gebäude J1, Medizinische Hochschule Hannover,
Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Leitthemen der Veranstaltung sind: Depressionen in der Kindheit und Jugend, Depression im mittleren Lebensalter und Sucht, Depressionen bei Seniorinnen und Senioren, Behandlungswege und Unterstützungsangebote. Referieren werden:

Prof. Dr. Marc Ziegenbein, Stellvertretender Leiter der
MHH-Klinik für Psychiatrie,Sozialpsychiatrie und Psychotherapie

Dr. med. Burkhard Neuhaus, Leitender Oberarzt,
Kinderkrankenhaus auf der Bult

Dr. Greif Sander, Facharzt für Psychiatrie und
Psychotherapie, Hannover

Regina Wilgeroth, Krankenschwester, Ambulantes
Gerontopsychiatrisches Zentrum Linden / Caritas

Dr. Norbert Mayer-Amberg, Facharzt für Psychiatrie
und Psychotherapie, Hannover

Lothar Schlieckau, Psychiatrie-Koordinator der Region Hannover
und stellvertretender Koordinator des Bündnisses gegen Depression
in der Region Hannover

Neben den Vorträgen gibt es an Dialog-Ständen Möglichkeiten zur persönlichen Beratung und Information. Weitere Informationen bei der Patientenuniversität, Telefon (0511) 532-8425, oder im Internet, www.patienten-universitaet.de.
(idw, 06/2010)

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