Den Vulkanpark in der Osteifel auf Schusters Rappen erkunden

(djd). Wer der Natur ganz nahe sein und zugleich abenteuerliche Vulkanlandschaften erleben will, der wird sich für Wanderungen in der Osteifel begeistern. Zwischen Mayen, Mendig, Andernach und Koblenz geht es im Vulkanpark vorbei an Vulkanen oder Kratern und durch historische Steinbrüche. Wer hier mit offenen Augen unterwegs ist, kann viel lernen über die Entstehung dieser Landschaft und über die Erdgeschichte im Allgemeinen. Auf gleich drei Traumpfaden kann man hier zum Thema Vulkanismus wandeln und sich vor dem Start in einem der Erlebniszentren des Vulkanparks über die Besonderheiten der Region informieren. Im Internet finden sich umfassende Informationen auf http://www.vulkanpark.com und http://www.traumpfade.info.

Den Vulkanpfad entdecken

Mit seiner Länge von nur 6,6 Kilometern ist der Vulkanpfad ein Schmuckstück unter den Traumpfaden. Wer hier unterwegs ist, kann viel über die Geschichte der feuerspeienden Berge erfahren. Startpunkt ist die Hochsimmerhalle in Ettringen, von dort aus geht es über einen schmalen Wiesensteig auf den Ettringer Bellberg. Hier genießen die Wanderer herrliche Ausblicke über die Landschaft der Osteifel. Unterwegs kann man noch gut einen Abstecher in die Steinbrüche der Ettringer Lay einplanen. Am Wege liegen der Wald des Kottenheimer Büden, die kleinen Höhlen der „Sieben Stuben“, in denen Menschen im Zweiten Weltkrieg Schutz fanden, das Felsdenkmal „Junker Schilling“ und die historischen Basaltbrüche im Kottenheimer Winfeld.

Booser Doppelmaartour und Pellenzer Seepfad

Fast schon eine richtige Zeitreise ist eine Tour durch das Naturschutzgebiet Booser Doppelmaar. Der Blick über die Eifellandschaft, über weite Maare, das sind trichterförmig eingesunkene Vulkane, und über Vulkankuppen ist unverwechselbar. Die Tour startet am Wanderparkplatz bei der Vulkanparkstation „Booser Doppelmaar“, dann geht es auf einem Fußpfad zum Rand des westlichen Trockenmaars. Später genießen die Wanderer auf der 9,1 Kilometer langen Strecke noch den Blick vom Booser Eifelturm auf die Silhouette der Nürburgruine.
Auch der Pellenzer Seepfad ist sehr reizvoll. Er führt vorbei am Vulkankomplex Eppelsberg zum Laacher See. Hier kann man den Vulkanismus – mit Blick auf das Kloster Maria Laach – noch live erleben. Schön sind aber auch die Aussichten auf den Krufter Waldsee und in die Pellenz.
Informationen zum Vulkanpark und den Wanderungen gibt es im Vulkanpark Infozentrum in Plaidt. Mehr Infos sind unter http://www.vulkanpark.com nachzulesen.

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