Den Römern auf der Spur

(djd). Gleich zwei Naturparks mit 300 Wanderwegen und insgesamt rund 1.800 Kilometern Streckenlänge: Der Taunus im Herzen Deutschlands bietet beeindruckende Landschaftspanoramen und schöne Naturerlebnisse. Radfahrer und Wanderer finden in der attraktiven Mittelgebirgslandschaft für jeden Anspruch die passende Strecke. Doch auch Historiker geraten hier ins Schwärmen. Schon die Kelten und später die Römer hatten den Taunus für sich entdeckt, und man begegnet bis heute auf Schritt und Tritt ihren Spuren.

Per Pedes, wie der Römer sagt

Eine Kostbarkeit für Wanderer ist der in Teilabschnitten zertifizierte Limeserlebnispfad. Entlang der Strecke liegen zahlreiche archäologische Stätten wie Wachtürme, Kleinkastelle und der zum Unesco-Welterbe zählende Limeswall. Nicht nur Geschichtskenner werden hier auf ihre Kosten kommen. Das Wissen, dass hier vor fast 2.000 Jahren die Römer die Grenze ihres Weltreichs bewachten, lässt wohl jeden die Gegend aus einem ganz besonderen Blickwinkel betrachten. Höhepunkt des Limeswegs – und obligatorisch für eine Besichtigung – ist das Römerkastell Saalburg. Es ist das einzige rekonstruierte Kastell des gesamten Limes. Eine ebenfalls geschichtsträchtige Strecke ist der Keltenrundwanderweg. In Oberursel befindet sich mit dem „Heidetränk Oppidum“ eine der größten ehemaligen Keltensiedlungen.

Per Pedelec, wie man heute sagt

Auch für Radler ist der Taunus ein wahres Eldorado. Ob gemütliche Tour oder sportliche Herausforderung – hier gibt es für jeden etwas. Nicht so sportliche Radwanderer können von Mai bis Oktober elektrounterstützte Fahrräder, sogenannte Pedelecs, ausleihen. Verleih- und Akkuwechselstationen in der gesamten Region sorgen für eine optimale Vernetzung zur Erkundung der Region. Am Taunus-Informationszentrum in Oberursel starten die fünf für Radwanderer ausgeschilderten Bike-Routen durch das Gebiet des Naturparks Hochtaunus mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Streckenlängen.

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