„Demenzsensible“ Politik

Die Versorgung von Menschen mit Demenz führt zu Innovationen im Sozial- und Gesundheitswesen. Darauf weist das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „KoAlFa – Koproduktion im Welfare Mix der Altenarbeit und Familienhilfe“ am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena hin, dessen Forschungsergebnisse am 21. Oktober 2014 auf der Abschlusskonferenz „Zukunft mit Demenz – Empfehlungen für eine gelingende Koproduktion von Fachkräften, Freiwilligen und Familien“ präsentiert wurden.

Seit September 2011 forscht KoAlFa, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Opielka mit dem Ziel, Koproduktionsbarrieren zwischen den an der Demenzversorgung beteiligten Akteuren (Fachkräfte, Freiwillige und Familien) zu identifizieren und an ausgewählten Schnittstellen Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Hilfesystems bei Demenz im häuslichen Kontext zu erarbeiten.

Im Rahmen der Abschlusskonferenz wurden die Projektergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und Handlungsempfehlungen für eine gelingende Demenzversorgung unter den Perspektiven von Fachkräften, Freiwilligen und Familien sowohl in Workshops als auch im Rahmen eines Podiumsgesprächs diskutiert. Die an der Konferenz mitwirkenden Vertreter von Landesregierung Thüringen, Stadt Jena, Krankenkassen, der Träger von Hilfeeinrichtungen und Freiwilligenverbänden begrüßten diese Empfehlungen in Richtung einer „demenzsensiblen“ Politik.

Informationen zur Konferenz und den Ergebnissen:

Kontakt: Prof. Dr. Michael Opielka

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