Demenz im Krankenhaus: Perspektiven der Pflegenden

Die steigende Zahl von demenziell erkrankten Patienten im Krankenhaus stellt nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch das Pflegepersonal vor große Herausforderungen. Dieses Thema stand beim Symposium „Demenz im Krankenhaus: Perspektiven der Pflegenden“ am 3. Mai 2013 an der Universität Witten/Herdecke im Mittelpunkt. 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten Beiträge renommierter Experten aus Forschung und Pflegepraxis.

Das Programm beleuchtete das Thema von unterschiedlichen Seiten: Ergebnisse einer aktuellen Studie, die das Belastungserleben des Pflegepersonals bei der Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus untersucht hat, wurden ebenso präsentiert wie Erfahrungen mit Entlastungsmöglichkeiten durch eine Tagesbetreuung. Ein Krankenpfleger, der im Rahmen des Internationalen Studien- und Fortbildungsprogramms Demenz die Versorgung von demenziell erkrankten Menschen in Krankenhäusern in Australien untersucht hat, stellte die Ergebnisse seiner Hospitation vor. Beim Diskussionsforum „Weltcafé“ am Nachmittag schließlich vernetzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gesprächsgruppen und diskutierten praxisorientiert über innovative Lösungsansätze, neue Wege und Möglichkeiten.

Um die Informationen, die Beiträge der Referentinnen und Referenten und nicht zuletzt die Ergebnisse des „Weltcafés“ zu dokumentieren, stehen ab sofort Präsentationen und Materialien unter www.g-plus.org zum Herunterladen bereit. Auch die im Juli 2013 erscheinende neue Ausgabe des g-plus-Themenheftes transferplus greift die Themen des Symposiums noch einmal auf und fasst die Diskussionsergebnisse des „Weltcafés“ zusammen.

Ab sofort sind die Vorträge des Symposiums und eine Fotostrecke der Veranstaltung auf der Website des Instituts g-plus verfügbar: www.g-plus.org

Das Symposium „Demenz im Krankenhaus: Perspektiven der Pflegenden“ wurde vom Institut g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Programms „Internationales Studien- und Fortbildungsprogramm Demenz“ veranstaltet. Mit dem Programm werden Vertreter aller Berufsgruppen unterstützt, die sich beruflich für eine bessere Versorgung von Menschen mit Demenz einsetzen. Im Rahmen des Programms werden ein- bis mehrwöchige Hospitationen und Fort- und Weiterbildungen sowie kurzzeitige Auslandsaufenthalte für Studierende finanziell, organisatorisch und inhaltlich unterstützt.

Bewerbungen können jeweils bis zum Ende eines Quartals eingereicht werden. Die nächsten Bewerbungstermine sind der 30.06.2013 und der 30.09.2013. Informationen zum Programm und zur Antragstellung: www.g-plus.org

Kontakt
g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
Universität Witten/Herdecke, Department für Pflegewissenschaft
Alfred-Herrhausen-Straße 50, 58448 Witten
Telefon: 02302 / 926390, E-Mail: g-plus@uni-wh.de, Internet: www.g-plus.org

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

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